08.11.2016, 10:59 Uhr

Polizeibeamte lernen fremde Kulturen besser verstehen

Bezirksinspektor Martin Träxler, Gruppeninspektor Peter Haiminger, Revierinspektor Carina Weber, Murat Düzel, LR Karl Wilfing, Oberstleutnant Manfred Matousovsky, Revierinspektor Michael Stummer und BezirksInspektor Robert Weidenauer; (Foto: Polizei NÖ)

Polizeiinspektion Krems: Integration bedeutet Informations- und Beziehungsarbeit

KREMS. Niederösterreich unterstützt die Zusammenarbeit zwischen Exekutive und den Integrationsexperten – 100 Polizeibedienstete im Bezirk Krems profitieren von dieser Pilotinitiative!

Schwerpunkt und Herausforderung

Integration ist zu einem Schwerpunktthema bei den Behörden sowie eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung geworden. Die Auswirkungen gelungener und misslungener Kontakte – einerseits direkt in den Ortsgemeinschaften und andererseits mit den heimischen Behörden - sind unmittelbar vor Ort zu spüren.

Fremde Kulturen verstehen

Auf Initiative von Oberstleutnant Manfred Matousovsky und dem Leiter des NÖ Integrationsservice, Murat Düzel, erfolgte eine Vortragsserie über dieses komplexe Thema im Rahmen der beruflichen Fortbildung für Exekutivbeamte der Bezirke Krems-Land und Krems-Stadt. Der Vortrag von Murat Düzel soll den Polizeibediensteten helfen, den Umgang mit Menschen unterschiedlicher Herkunft und sozialem Milieu zu verbessern. Dabei geht es mitunter auch darum, die fremden Kulturen besser kennen zu lernen, um gewisse Verhaltensformen zu verstehen und auch voraus sehen zu lernen.

Sinnvolle Fortbildung

Integrationslandesrat Karl Wilfing unterstützt dieses Projekt: „Diese Fortbildungsmaßnahme ist aufgrund der aktuellen Situation äußerst wichtig. Ziel ist es, die Exekutive bedürfnisorientiert mit den nötigen Kompetenzen auszustatten sowie mit Tools zu versorgen, die eine Arbeitserleichterung darstellen.“

Die Initiative wurde von den 100 Polizeibediensteten bestens angenommen, ein Zusatztermin in Krems soll noch im November 2016 erfolgen. Auch die Bezirkspolizei in Zwettl hat bereits Ihr Interesse bekundet, für November und Dezember 2016 sind zwei Termine mit je 30 Polizeibediensteten fixiert worden.
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