16.11.2016, 17:00 Uhr

NÖ Arbeitervertreter besuchten mehr als 100 Betriebe

GR Andreas Ettenauer, Bezirksobmann NÖAAB Mag.Roman Janacek, GR Albin Fürlinger, KRin Martina Höllerschmid, Personalvertreter Gerald Paninger und Marek Pauser, GR Mag.Dorothea Renner (Foto: Pichler)
BEZIRK. "Weniger Vorschriften, flexibleres Arbeiten und mehr Zeit für die Familie – so lauten die zentralen Wünsche der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer", wissen die Funktionäre des NÖAAB in Krems.

Denn die Funktionärinnen und Funktionäre des NÖAAB waren in den vergangenen vier Wochen in mehr als 100 Betrieben in ganz Niederösterreich unterwegs. Der Arbeitnehmertag, in diesem Jahr der 16. November, ist Höhepunkt und Abschluss der Tour durch die Betriebe.

„Wir haben in den vergangenen Wochen einerseits über aktuelle Themen informiert und andererseits Ideen zur Arbeitswelt direkt von den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gesammelt und mit ihnen diskutiert“, betont NÖAAB-Landesobmann Bundesminister Wolfgang Sobotka.
Ein Großteil der mehr als 606.000 Beschäftigten in Niederösterreich klagt unter anderem über zu viele Vorschriften und Regulierungen.

„Die Menschen fühlen sich durch die zahllosen Regeln gepflanzt. Auch in unserem Bezirk wünschen sich viele Arbeitnehmer weniger sinnlose Vorschriften, mehr Zeit für ihre Familien durch flexiblere Arbeitszeitmodelle, leistungsgerechte Entlohnung und funktionierende Kinderbetreuung“, betont NÖAAB-BEZIRKSOBMANN Mag.Roman Janacek. Gerade was das Thema flexibles Arbeiten betrifft ist für den NÖAAB klar, dass dies keine Einbahnstraße sein darf.

„Jede mehrgeleistete Arbeitsstunde muss auch bezahlt werden oder in Freizeit abgegolten werden. Die Ideen und Vorschläge Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern werden wir im Landesvorstand zusammentragen und gemeinsame Schritte überlegen“, so der Bezirksobmann.
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Karl Maurer aus Krems | 23.11.2016 | 19:36   Melden
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