18.01.2018, 22:29 Uhr

Schlammschlacht und Kuhhandel in Österreich.

Vor der Wahl werden von den Vertretern der Parteien die Andersfarbigen, österreichisch ausgedrückt, mit Dreck beworfen und dem Wähler märchenhafte Versprechen (kommt von „Ich habe mich versprochen“) gemacht. Das Ziel dahinter ist, die absolute Mehrheit zu erlangen.
Das böse Erwachen kommt, wenn nur ein knappes Drittel der zusammengekratzten Stimmen erzielt wurde.
Es muß nun mit der Farbe, die vorher durch den Dreck gezogen wurde, ein Kuhhandel gemacht werden, um eine regierungsfähige Koalition bilden zu können. Dabei müssen beide Farben Federn (Zugeständnisse) lassen und aus den vor der Wahl zugesagten märchenhaften Versprechen wird ein „ ich habe mich versprochen“.
Hier einige Ergebnisse aus dem Kuhhandel:
60 Stundenwoche, wenn es die Firma notwendig findet,
zumutbare Wegzeitverlängerung zum Arbeitsplatz von zwei auf zweieinhalb Stunden und dadurch muß die gesetzlich vorgeschriebene Ruhezeit zwischen den Arbeitsschichten von 11 auf 8 Stunden verkürzt werden.
Mit der Einführung der Studiengebühren soll erreicht werden, dass Kinder von Arbeitern und Angestellten die Möglichkeit eines Studiums genommen wird, außer sie haben einen reichen Erbonkel.
Als Verhöhnung schlechter verdienender Arbeiter und Angestellter die Aussage des zukünftigen Diktators unseres schönen Landes: „Wer keine Steuern zahlt, braucht auch keine Steuererleichterung“.
Ich muß für jeden Bissen Brot, für jeden Schluck Wasser, für jedes Medikament und für das betätigen des Lichtschalters Umsatzsteuer bezahlen.
Es besteht allerdings die Möglichkeit, dass ein Diktator oder alles alleine bestimmender Herrscher den Ausdruck Umsatzsteuer gar nicht kennt.
Die Antwort von cirka 40.000 Österreichern auf diesen Kuhhandel ist der Neujahresempfang 2018 der neuen Österreichischen Regierung
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Karl Maurer aus Krems | 19.01.2018 | 11:18   Melden
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Karl Maurer aus Krems | 19.01.2018 | 22:49   Melden
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