23.11.2016, 13:26 Uhr

Schüler tauschten sich mit Stadtchef über Politik und Kremser Themen aus

(Foto: Bernhard Brauschweig)
KREMS. „Politische Bildung“ mit Praxisbezug: Diese Gelegenheit bot sich den Schülerinnen und Schüler der HAK Krems. Sie luden Bürgermeister Reinhard Resch ein, mit ihnen im Rahmen des Schulunterrichts über aktuelle politische Fragen zu diskutierten.

Rasch war das Eis gebrochen und die Freude an der Diskussion bei den Schülerinnen und Schülern der 4B und 4C geweckt. Sie wollten die Meinung des Bürgermeisters zu verschiedenen Themen wissen und ganz einfach im direkten Gespräch Antworten auf viele Fragen erhalten, die sie bewegten.

Dabei ging es um Stadtpolitik und um Themen wie Stadtentwicklung, Flüchtlingssituation, Volksfest, Freizeitangebote, Veranstaltungshalle, Bettelverbot und Innenstadt. Aber auch der persönliche Werdegang des Bürgermeisters interessierte die Schüler. Und auch die ganz konkrete Frage, was es braucht, um den Ehrenring „Summa cum laude“ der Stadt verliehen zu bekommen.

Die Fragen bezogen sich aber nicht nur auf kommunale Themen, sondern auch auf die bundes- und sogar weltpolitikpolitische Lage, auf die Wiederholung der Bundespräsidentenwahl in Österreich und die Wahl des neuen US-Präsidenten Donald Trump.

Ebenso wurden die großen politischen Herausforderungen diskutiert, wie die zunehmende Armut, steigende Arbeitslosigkeit, die Polarisierung und Radikalisierung in der Gesellschaft. Abschließend appellierte Resch an die Schülerinnen und Schüler, „Flagge zu zeigen, nicht wegzuschauen, sondern hinzuhören und couragiert zu sein“. „Das waren zwei interessante, kurzweilige Stunden“, lautete das Resümee der Schülerinnen und Schüler.
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