12.10.2016, 12:09 Uhr

Neue touristische Zielgruppen durch den Thayarunde Radweg

(Foto: Marschik)
REGION. Im Zuge des LEADER-Kooperationsprojekts „Radparadies Thayaland“ bauen die LEADER-Regionen Kamptal, Waldviertler Grenzland und Waldviertler Wohlviertel Region Nationalpark Thayatal den Thayarunde Radweg weiter aus. „Dieses Projekt bringt frischen Wind in den Tourismus der Region. Die Region wird damit immer mehr zum Radparadies“, erläutert Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav.


Insbesondere junge Familien mit Kindern und ältere Menschen radeln lieber auf flachen Strecken, die ausschließlich Radfahrern zur Verfügung stehen. Ein Umstand, den sich nun auch das Waldviertel zunutze macht: Die landschaftlich attraktivsten Abschnitte der Thayarunde Radweg liegen auf ehemaligen Bahntrassen, sind daher ungewöhnlich eben und kfz-frei. Damit bietet die Thayarunde besonders gute Voraussetzungen, neue Zielgruppen zu erreichen und eine Steigerung der Gästezahlen zu erzielen. Aber auch die Anrainer sollen durch die bessere Infrastruktur zum Radfahren motiviert werden.

Verein als Projektträger

Der Verein Zukunftsraum Thayaland tritt als Träger des Projektes auf. „Vor Wind und Wetter geschützte Rastplätze, ein flächendeckendes E-Bike-Angebot, ein Netz ausgebauter Radwege, ein übersichtliches Beschilderungssystem und andere Radfahrerinnen- und Radfahrerfreundliche Einrichtungen laden zur verstärkten Nutzung des Thayarunde Radweg ein“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav und ergänzt: „Das Fahrrad ist ein zeitgemäßes Fortbewegungsmittel, das in der Freizeit wie auch im Alltag eine immer wichtigere Rolle im Nahverkehr spielt. Der Umstieg aufs Fahrrad muss der Bevölkerung in Alltag und Freizeit erleichtert werden. Dieses Projekt trägt dazu bei.“
„Zielsetzung ist, einen nachhaltigen USP aufzubauen, der die Attraktivität des Thayalandes auch in Zukunft sichert. Dazu werden auch bestehende Radwege wie die NÖ Topradrouten KTM-Radweg und der Eurovelo 13 ‚Iron Curtain Trail‘, der Graselradweg oder der Reblausradweg in das Projekt einbezogen“, erklären LAbg. Josef Edlinger, Karl Boden, LAbg. Ing. Johann Hofbauer und Bgm. Ing. Franz Linsbauer der Regionen Kamptal, Waldviertler Grenzland und Waldviertler Wohlviertel Region Nationalpark Thayatal.


Die LEADER-Regionen Kamptal, Waldviertler Grenzland und Waldviertler Wohlviertel Region Nationalpark Thayatal haben gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Das Land Niederösterreich hat die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE/ LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Dr.in Petra Bohuslav beschlossen.
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