15.03.2017, 15:09 Uhr

Starker Wirtschaftsraum mit großen regionalen Unterschieden

Den Zentralraum analysierten Christian Haberle, AK-Leiter Tulln Hans Schultheis, Albert Pitterle, AK-Präsident Markus Wieser und Regionalberater Josef Wallenberger (Foto: Mario Scheichel)
BEZIRK. Der Zentralraum ist der zweitgrößte Arbeitsmarkt in Niederösterreich. Ein Viertel der niederösterreichischen Beschäftigten arbeitet in den Bezirken Sankt Pölten, Krems, Tulln und Lilienfeld.

Mit einer Wertschöpfung von rund 6 Milliarden Euro ist der Zentralraum ein wichtiger Wirtschaftsmotor. Bei den Einkommen gibt es bezirksweise sehr hohe Unterschiede. Die Bandbreite reicht von Sankt Pölten-Stadt mit 2.176 Euro bis Krems-Land mit nur 1.554 Euro brutto Medianeinkommen.

Ein weiteres Steigen der Arbeitslosigkeit im Zentralraum konnte 2016 weitgehend verhindert werden. Besonders von Arbeitslosigkeit betroffen waren jedoch - vor allem in Sankt Pölten und Lilienfeld - die älteren ArbeitnehmerInnen.

„Eine Qualifizierungs-Offensive ist dabei von enormer Wichtigkeit“, bringt AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser die Forderungen der Arbeiterkammer auf den Punkt am Dienstagabend im ArbeitnehmerInnenzentrum St. Pölten beim Regionaldialog „Meine Region - Zentralraum“. Und er ergänzt: „Die Digitalisierung der Arbeitswelt muss mit einem Sozialstaat 4.0. einhergehen“.
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