Die Uhr steht still im Nimmerland

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Mit „p. pan – und die verlorene Zeit“ zeigen die Schlossbergspiele Rattenberg ab Freitag ein fantasievolles Stück für Erwachsene. Nach der Originalvorlage aus dem Jahr 1911 wird der Junge, der nie erwachsenwerden will, neu in Szene gesetzt.

Ab 1. Juli taucht das Rattenberger Publikum in eine Welt ein, die es so bei den Schlossbergspielen noch nie gegeben hat. Am Programm steht ein bildgewaltiges Update von Peter Pan. Die Geschichte stammt aus der Feder des Schottischen Schriftstellers James M. Barrie, der den zeitlosen Roman vor über 100 Jahren zu Papier brachte. Seither gibt es mehr als ein Dutzend Verfilmungen des bekannten Stoffes. Am Schlossberg will man aber ganz bewusst nicht an die Hollywood-Darstellungen anknüpfen. Vielmehr wird die Aktualität des Stoffes in das Zentrum der Aufführung gerückt. 47 Sprechrollen, ein surreales Bühnenbild, verspielte Gewänder und die chorische Sprache sollen dem bekannten Stoff dabei zu neuem Glanz verhelfen. Für die Regie zeichnet sich Helmut A. Häusler verantwortlich und hat den Text für den Schlossberg adaptiert. „Das Publikum erwartet kein Märchen für Erwachsene. Wir werden mit Erwartungshaltungen spielen, diese aber letztendlich nicht erfüllen“, verrät Häusler, der ein generationenübergreifendes Abenteuer auf die Bühnen zaubern will. Das Stück handelt vom Erwachsenwerden, von Verantwortung und Schmerz, die Veränderungen mit sich bringen. „Unser Peter Pan ist kein romantischer junger Held, der sein Leben verträumt lebt. Er ist ein zutiefst unsicherer Mann, der Angst vor Verantwortung hat,“ so Häusler.

Grenzenloses Nimmerland

Im „Nimmernimmerland“ gibt es scheinbar keine Grenzen. Der Schlossberg wird dafür als überdimensionale Spielwiese dienen. Die Zuseher werden in ein Land geführt, in dem die Vernunft der Fantasie Platz gemacht hat. Es gibt keinen Realismus - weder im Bühnenbild noch in der Inszenierung. „Wir arbeiten mit einer enormen Überhöhung und versuchen Volldampftheater zu machen“, so Häusler. Die musikalische Unterstützung erhält er von Romed Hopfgartner von der Gruppe Franui. Seine 50-seitige Partitur wird vom Kammerorchester Innstrumenti zum Klingen gebracht, die über die Tonanlage eingespielt wird. Hohes Tempo und choreographische Strukturen treffen auf einander. Die Naturbühne bietet einen sehr schönen Kontrast um der Phantasie freien Lauf zu lassen. Das Publikum erwartet ein generationenübergreifendes Theater-Abenteuer vor der Naturkulisse des Schlossbergs.

Termine:
"p.pan - und die verlorene zeit"
von Helmuth A. Häusler
nach Motiven des Romans Peter Pan von James M. Berrie
Regie Helmuth A. Häusler
Premiere: FR 01.07. (SA 02.07. Ersatzpremiere)
Juli: 04.-05., 08.-12., 19.-22., 26.-28.
August: 01.-05.
Beginn: jeweils 21 Uhr
Kartenreservierung: Tel. 05337/93570 oder 05337/93571
www.schlossbergspiele-rattenberg.at

Wann: 01.07.2016 21:00:00 bis 05.08.2016, 00:00:00 Wo: Schlossbergspiele , Rattenberg auf Karte anzeigen
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