Kufsteins Stadttheater mit randvollem Spielplan

Obfrau Hildegard Reitberger und Barbara Gröters (re.) vom Kufsteiner Stadttheater.
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  • Obfrau Hildegard Reitberger und Barbara Gröters (re.) vom Kufsteiner Stadttheater.
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KUFSTEIN (nos). Das Stadttheater der Festungsstadt hat in den vergangenen Jahren mit zahlreichen Uraufführungen und spannenden Inszenierungen von sich reden gemacht. Auch aus dem jährlichen "OperettenSommer" auf der Festung ist die Bühne nicht mehr wegzudenken. Die motivierte Laisenspieltruppe hat sich auch für das Jahr 2017 einiges vorgenommen. Den Auftakt zur heurigen Spielsaison gibt's bereits am 20. Jänner, wenn Obfrau Hildegard Reitberger im Ein-Personen-Stück "Shirley Valentine" selbst im Rampenlicht steht.

Die Obfrau voraus

"Eine Komödie, die aber auch zum Nachdenken anregen soll", hat Willy Russell nach Ansicht der Darstellerin geschaffen, 1989 wurde "Shirley Valentine" mit einem "Tony Award" für das beste Stück ausgezeichnet. Reitberger will dem Publikum zeigen, dass auch ein zweistündiges Stück mit einem einzigen Darsteller interessant und kurzweilig sein kann – eine durchaus große schauspielerische Anstrengung ohne Dialogpartner. (Premiere: 20.1.)

Drei Männer wollen "Paula"

"Das Stadttheater Kufstein ist schon bekannt dafür, dass wir jedes Jahr eine Uraufführung spielen", freut sich Obfrau Reitberger auf den nächste Premiere. Thomas Kraft, der ansonsten mit der Gaststubenbühne Wörgl unterwegs ist, schrieb "Paula", ein Stück für drei Männer, weil er "kein passendes gefunden" hat. "Darum habe ich mich entschlossen, selbst ein Stück zu schreiben", so der Schauspieler und Autor, der gemeinsam mit Klaus Reitberger und Martin Heis (Theaterrunde Schwoich) dabei auf der Bühne stehen wird. Eine "klassische Komödie": die nicht aufgearbeiteten Konflikte der drei Protagonisten und ihr gemeinsames Begehren für die selbe Frau stehen dabei im Mittelpunkt.
Das kongeniale Trio konnte sich bereits im Vorjahr in Yasmina Rezas "Kunst" mehr als beweisen und wurde euphorisch vom Publikum bejubelt.

Mit "Rettungsboot" zum Bodensee

Die Wiederaufnahme von Klaus Reitbergers Stück "Rettungsboot für unbekannt" bringt eine Einzelvorstellung in Kufstein mit sich. Sozusagen als "Test", bevor das Boot, als einziger österreichischer Beitrag, bei den 33. "Theatertagen am See" in Friedrichshafen aufgeführt wird. "Es ist schön, dass wir es noch einmal spielen können", freut sich Autor und Darsteller Klaus Reitberger auf ein spannendes Theaterfestival am Bodensee. (April)

Nochmal "Theater am Berg"

Die zweite Wiederaufnahme ist einerseits dem großen Erfolg und andererseits dem Sommerwetter des letzten Jahres geschuldet. Auch 2017 gibt's mit "Munde" wieder "Theater am Berg" – zehn Spieltermine unter freiem Himmel sind am Stadtberg geplant. Wie im letzten Jahr wird's auch heuer wieder ein Kombi-Ticket für den Kaiserlift geben. "Der Erfolg im Vorjahr hat uns einfach überrascht", meinte Barbara Gröters (Regie). Im Sommer 2017 wird es auch Sonntagsvorstellungen mit Beginn um 17 Uhr geben. (Juni/Juli)

Laientheaterfestival in Kufstein

Im September geben die Kufsteiner Schauspieler dann die Bühne für andere frei. Das Stadttheater organisiert ein Festival für Laienbühnen aus ganz Österreich. "Ich hoffe, dass das 'Kulturquartier' bis dahin fertig wird", zeigte sich die Obfrau etwas nervös. Für den reibungslosen Ablauf des Theatertreffens braucht's mehrere Aufführungsorte in der Festungsstadt. Welche das sein werden, hängt nicht nur an der Fertugstellung des Innenausbaus des neuen Theaters im "Kulturquartier", sondern auch an der Stückauswahl der teilnehmenden Bühnen. Hier laufen gerade die Vorbereitungen. Neben zahlreichen Theatervereinen hofft Hildegard Reitberger auch auf viel Publikum aus der Region, das sich das eine oder andere "fremde" Stück ansehen will. (7. - 10. September)

Ein Käfig voller Narren

Die "große" Aufgabe der Spielsaison 2017 heißt für das Stadttheater Kufstein heuer "ein Käfig voller Narren" ("La Cage aux Folles"). Georg Anker führt beim Musical Regie, die Choreographie übernimmt Alexander Zaglmaier. Auch der "Käfig" soll im "Kulturquartier" über die Bühne gehen. "Der 'Point of no return' ist schon erreicht, irgendwo werden wir es also sicher spielen", scherzte Anker. Mit zahlreichen Tanz- und Musikeinlagen sowie zahlreichen Rollen ist der "Käfig" sozusagen der "Headliner" des Stadttheaterprogramms. Die "arbeitsintensive Großproduktion" liegt besonders den Hauptdarstellern Georg Anker und Herbert Oberhofer seit vielen Jahren am Herzen. (Oktober/November)

Märchenhafter Advent

Im Advent wird's bekanntlich besinnlicher und kinderfreundlicher im Stadttheater. Bianca Gröters wird auch 2017 wieder ein Märchen für die jüngeren Theaterfreunde inszenieren, "Die Schöne und das Tier" steht dafür auf dem Programm. Dass die Märchenaufführungen aber nicht nur bei den Kleinen ankommen, kann die Bühne schon seit Jahren beobachten. "Manchmal kommen dann drei oder vier Erwachsene als Begleitung für ein Kind mit", erzählen Reitberger und Gröters schmunzelnd. (November/Dezember)

Mehr Infos zu den Spielterminen, Kartenvorverkauf etc. finden Sie auf der Website des Kufsteiner Stadttheaters.

Autor:

Sebastian Noggler aus Kufstein

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