"Familien helfen Familien"
Ehepaare als Familienassistenten in der Erzdiözese

Bischof Klaus Küng mit den jüngsten Absolventinnen und Absolventen der Familienakademie, die nun als Familienassistenten in die Pfarrgemeinden entsandt wurden.
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  • Bischof Klaus Küng mit den jüngsten Absolventinnen und Absolventen der Familienakademie, die nun als Familienassistenten in die Pfarrgemeinden entsandt wurden.
  • Foto: Akademie für Ehe und Familie
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Die "Akademie für Ehe und Familie" der Erzdiözese Salzburg hat insgesamt zehn Ehepaare aus Salzburg, Oberösterreich und Tirol in ihren Dienst als Familienassistenten entsandt.

SALZBURG/BEZIRK (red). In einer Sendungsfeier bekamen zehn Ehepaare aus Salzburg, Tirol und Oberösterreich am Montagnachmittag, den 4. März in St. Virgil, Salzburg, ihre Zertifikate überreicht – als „Familienassistenten“ werden sie in ihren Heimatpfarren für Gespräche zur Verfügung stehen und auf Anfrage in Vorträgen, Seminaren und Ehevorbereitungskursen Tipps und Tricks rund um die Themen Ehe und Familie weitergeben.
Der emeritierte Bischof von St. Pölten, Klaus Küng, der in Vertretung von Familienbischof Erzbischof Franz Lackner die Verleihung vornahm, betonte: „Die Zukunft der Kirche geht über die Familien.“

Bischof Lackner: "Neuer Zugang zu Gott, zum Anderen und zu sich selbst"

Bereits zum neunten Mal bildete die Salzburger "Akademie für Ehe und Familie" Ehepaare zu Familienassistenten aus. An zwölf Wochenenden und zwei Schulungswochen im Sommer erarbeiten diese im Rahmen von Workshops, Vorträgen und Gruppengesprächen ein für sie zentrales Themengebiet. Nach Abschluss der Ausbildung werden die Ehepaare – dem päpstlichem Schreiben „Amoris Laetitia“ folgend – gute Erfahrungen, Lernprozesse und praktische Hilfsmittel, die ihnen selbst nützlich waren, an andere Familien weitergeben. Familienbischof Franz Lackner ließ in seiner Grußbotschaft übermitteln, in der Ausbildung gehe es „um einen neuen Zugang zu Gott, zueinander und zu sich selbst.“

Ein Evangelium für Familien

Beziehung, so Bischof Klaus Küng in seinem Eröffnungsvortrag, brauche eine Konfliktkultur, die den anderen in seiner Würde schützt, brauche Zeit und Gespräch, um den Ehepartner zu verstehen.

„Die Familienassistenten geben das an andere weiter, was sie selbst in der Beziehung gelernt haben. Beziehung kann so stärker werden, sie wird geläutert und gereinigt und somit tiefer.“

Bischof Klaus Küng

Die Arbeit der Familienassistenten solle ein Evangelium, eine frohe Botschaft, für Ehepaare und Familien sein, so Küng. Die Salzburger Akademie könne auch für die Kirche in Europa Vorbild sein.

Eigene Erfahrungen teilen

In ihren Abschlussarbeiten haben sich die zehn Paare auf unterschiedliche Themenschwerpunkte konzentriert: „Das Gespräch – Schlüssel der Beziehung“, „Die Sehnsucht nach mehr“, Tipps und Tricks für den Beziehungsalltag und die Frage nach geglückter Ehe – in Vorträgen und Projekten geben die Familienassistenten auf Anfrage ihre Erfahrungen an interessierte Paare weiter.

Ausbildungsleiter Kurt Reinbacher betonte: „Ziel der Akademie ist einerseits die Vertiefung des eigenen Ehe- und Familienlebens aber auch die Auseinandersetzung mit dem Thema aus der Sicht des Glaubens der Kirche.“
Der nächste Kurs in Salzburg startet am 16. und 17. November 2019.

Wie viele der neu entsandten Ehepaare im Tiroler Teil der Erzdiözese Salzburg eingesetzt werden und wieviele wo bereits tätig sind, wird bei Beantwortung der BEZIRKSBLÄTTER-Anfrage hier nachgetragen.

Mehr Beiträge zur Erzdiözese Salzburg finden Sie hier.

Bischof Klaus Küng mit den jüngsten Absolventinnen und Absolventen der Familienakademie, die nun als Familienassistenten in die Pfarrgemeinden entsandt wurden.
Bischof Klaus Küng: „Die Zukunft der Kirche geht über die Familien“

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