Von der eigenen Armut zum reinen Herzen

-Erzbischof Lackner beschreibt im diesjährigen Fastenhirtenbrief, wie man durch Fasten und Verzicht sich selbst und Gott näher kommt.
-Der Fastenhirtenbrief wird am kommenden Fastensonntag in allen Pfarren verlesen

SALZBURG (eds-8. 3. 2019) / „Was ist wirklich in meinem Leben wichtig“ – Erzbischof Franz Lackner beschreibt in seinem diesjährigen Fastenhirtenbrief den Verzicht als eine Möglichkeit, ins Eigentliche des Lebens vorzudringen.

Ehrlichkeit zu sich selbst, Abstand zum Alltag und die Erfahrung, aufs Wesentliche zurückgeworfen zu sein, beschreibt der Salzburger Erzbischof als Möglichkeit zu erkennen, „was in meinem Herzen verblieben ist“ und damit als Weg „meiner eigenen Wahrheit näher“ zu kommen. „Die Konfrontation mit mir selbst kann mich erschrecken“, schreibt Lackner. In der Hinwendung zu Gott liege in diesen Moment eine wesentliche Erkenntnis: „Auch Gott sieht mich an. Er sieht mich, wie ich bin, und tut dies mit einem liebenden Blick.“

Der Ruf Gottes, „wahrhaft sein Kind zu werden“ ist Ausgangspunkt der „Umkehr“, der „schönsten Erfahrung, die der Mensch machen kann“, wie der Salzburger Erzbischof betont. In der Umkehr erfahren Christinnen und Christen „die Befreiung von allem, was sie gefangen hielt.“ In der Beichte liege dabei die besondere Erfahrung der vergebenden und heilenden Liebe Gottes. Nicht aus eigener Kraft, sondern „wenn Gott selbst mein Herz verwandelt und mir ein ehrliches und reines Herz schenkt“ werde diese Umkehr vollendet.

Gemeinsam diesen Weg in der Fastenzeit zu beschreiten, dazu lädt Erzbischof Franz Lackner am Ende seines Hirtenbriefes ein: „Machen wir uns in der diesjährigen Fastenzeit gemeinsam auf diesen Weg, als Volk Gottes und Kirche von Salzburg.“

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