Bemerkenswerte Sätze von "John MacArthur"

Damit ein jeder weiß, von wem das nachfolgende Zitat stammt, möchte ich zuerst diesen Mann, John MacArthur, ein wenig vorstellen:

John MacArthur (Jahrgang 1939) ist Pastor (Hirte und Lehrer) der »Grace Community Church« in Sun Valley, Kalifornien, sowie Autor, Referent auf Konferenzen, Rektor des »Master's College and Seminary«, Prediger und Autor für den Vortragskassetten-Dienst und Radiosender »Grace to You«. 1969 kam MacArthur, nachdem er mit Auszeichnung die Abschlussprüfung am Talbot Theological Seminary bestanden hatte, zur Grace Community Church. In seinem Verkündigungsdienst legt er die Betonung auf das sorgfältige Studium und eine versweise Auslegung der Bibel, wobei er dem historischen und grammatischen Hintergrund einer jeden Bibelstelle besondere Aufmerksamkeit widmet. 1985 wurde MacArthur Rektor des The Master's College (ehemaliges Los Angeles Baptist College), einer staatlich anerkannten vierjährigen christlichen Hochschule für Geisteswissenschaften in Santa Clarita, Kalifornien. 1986 gründete er das Master's Seminary - eine staatlich anerkannte Schule, die dazu bestimmt ist, Männer für den vollzeitlichen pastoralen Dienst und den Missionsdienst auszubilden. MacArthur ist außerdem Direktor von und Prediger für »Grace to You«. Dieser Dienst wurde 1969 gegründet und ist eine gemeinnützige Organisation, die dafür verantwortlich ist, seine Bücher, Kassetten und die Radiosendungen »Grace to You«, »Portraits of Grace« und »Grace to You Weekend« zu entwickeln, zu produzieren und zu vertreiben. Seit er 1988 sein erstes und meistverkauftes Buch »The Gospel According to Jesus« fertig gestellt hat, hat er mehr als sechs Dutzend Bücher geschrieben und durch »Grace to You« und den Buchhandel Millionen von Exemplaren weltweit vertrieben. Dutzende seiner Bücher wurden ins Chinesische, Französische, Deutsche, Italienische, Japanische, Koreanische, Marathi, Polnische, Rumänische, Russische, Spanische, Finnische und in einige andere bedeutende Sprachen übersetzt. Der Autor lebt mit seiner Frau Patricia in Südkalifornien, sie haben vier erwachsene Kinder: Matt, Marcy, Mark und Melinda. Außerdem genießen sie die lebhafte Gesellschaft ihrer zehn Enkelkinder.

Die Menschen wollen gerne das Alte drangeben und etwas Neues haben. Aber für gewöhnlich hat sich in der Theologie herausgestellt, dass das Wahre nicht neu und das Neue nicht wahr ist. -

Warum wollen sie die gesunde Lehre nicht ertragen? Sie wollen sich nichts sagen lassen. Sie wollen nicht überführt werden. Sie wollen unterhalten sein. Sie wünschen eine Predigt, die in ihnen angenehme Gefühle weckt. Sie wollen sich wohlfühlen. Sie wollen, dass ihre Ohren gekitzelt werden mit Anekdoten, Humor, Psychologie, anregenden Lesungen, positivem Denken und Selbstbeweihräucherung. Kurze Predigten sollen ihr "Ich" massieren mit freundlichem Geplauder, dem man allezeit zustimmen kann. Biblische Zurechtweisung, Strafe und Ermahnung werden für unerträglich gehalten. Denn die göttliche Wahrheit kitzelt die Ohren nicht, sondern sie schlägt dagegen, sodass sie brennen.
Die Wahrheit der Schrift wird beeinträchtigt, wenn sie nicht mehr im Mittelpunkt steht, um die Freundschaft der Welt nicht gefährden, harte Wahrheiten unterschlagen werden, wenn seichte Vergnügnungen die gesunde Lehre verdrängen und wenn man sprachliche Akrobatenstücke aufführen muss, um schwierige biblische Wahrheiten zu umgehen. Die Absicht, es dem Suchenden gemütlich zu machen, ist unvereinbar mit der biblischen Lehre. So wird die biblische Botschaft durch diese Philosophie unvermeidlich verbogen. Und was ist mit den Gläubigen, die doch Nahrung bekommen müssen? Die direkte, ganz normale Verkündigung der Wahrheit ist wichtiger, als dass sich "Entkirchlichte" wohlfühlen.

Der Apostel Paulus ging mit den Ungläubigen keine Kompromisse ein. Er schloss mit den Feinden Gottes keinen Frieden. Er sagte: "Wehe mir, wenn ich die gute Botschaft nicht verkündige!"
Gott hatte ihn gerufen und ausgesandt. Paulus war kein Händler oder Marktschreier, sondern ein Gottesbote. Er passte seine Botschaft nicht an, um seinen Hörern gefällig zu sein und das gewünschte Echo zu erzielen. Sein Leben beweist zur Genüge, dass er seine Botschaft nicht den Hörerwünschen anpasste. Und die persönlichen Leiden, die er wegen seines Dienstes ertrug, zeigen gerade nicht, dass er etwas falsch machte, sondern dass alles ganz in Ordnung war.

Das große Wunder der Erlösung besteht nicht darin, dass wir Christus annehmen, sondern dass er uns annimmt. Wir würden ihn nie von uns aus lieben. (1 Johannes 4,19)
Die moderne Evangeliumsverkündigung lockt die Menschen auf einen Irrweg. Sie verheißt einen wunderbaren, bequemen Plan für unser Leben und unterschlägt das Ärgernis des Kreuzes. Obwohl sie Jesus als den Weg, die Wahrheit und das Leben präsentiert, verschweigt sie den schmalen Weg und die enge Pforte. Sie redet von der Liebe Gottes, aber nicht von seinem Zorn. Sie ist voll Liebe und Verständnis, aber man hört nichts von einem heiligen Gott, der die Sünde hasst. Sie ist zu einer Botschaft geworden, die leichthin Rettung verheißt und zu hastigen Entscheidungen auffordert. Nicht selten ist das alles mit falschen Versprechungen von Gesundheit, Glück und Wohlstand verbunden. Doch ist das nicht das Evangelium Jesu Christi!
Vieles bei der modernen Evangelisation gleicht dem Bauen auf Sand. Da lässt man sich keine Zeit, von der Sünde zu überführen. Da räumt man keine Möglichkeit ein zu tiefer Buße, und kaum einer erhält die Chance, zu verstehen, warum wir unser Verlorensein begreifen müssen. So kann der Heilige Geist sein Werk nicht tun. Es gibt einige, die sagen, sie seien gerettet, bevor sie auch nur im Geringsten ihr Verlorensein empfunden haben. Sie haben gehört, aber sie gehorchen nicht. Sie haben auf falschen Grund, auf Treibsand gebaut.

Autor:

Alexandra Salvenmoser aus Kufstein

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