Mit Anzündern in Eigenbau zur Schul-Harfe für Oberau

Der Wildschönauer Harfinistennachwuchs mit Harfenbauer Kröll und den Ehrengästen.
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  • Der Wildschönauer Harfinistennachwuchs mit Harfenbauer Kröll und den Ehrengästen.
  • Foto: Eberharter
  • hochgeladen von Sebastian Noggler

WILDSCHÖNAU (be). Rund 40 Schüler lernen in der Musik-Mittelschule das Harfenspiel. Eine eigene Harfe für die Schule hat man sich lange schon gewünscht, doch es scheiterte bisher am Geld, schließlich kostet so ein Instrument rund 5.000 Euro. Im Vorjahr startete Alexander Holaus dann allerdings ein Schulprojekt, an dem alle mit Begeisterung mitgearbeitet haben. Die Schüler haben in den Kirchen und den Hotels im Hochtal alle Kerzenreste und in den Geschäften die Eierkartons gesammelt und dann mit Sägespänen im Werkunterricht Anzünder gebastelt, die in der Adventzeit gegen freiwillige Spenden abgegeben wurden. So erwirtschafteten die Schüler den gesamten Betrag, den sie für ihre Harfe brauchten. „Es ist ein tolles Schulprojekt“, versicherte auch Direktorin Andrea Weißkopf.

Angefertigt wurde das Instrument von Harfenbauer Gebhard Kröll in Thiersee. Sie ist aus Ahorn und Fichte gefertigt und zählt 38 Saiten. Etwa 100 Stunden musste Kröll daran bauen und natürlich war er am Festabend mit dabei, ebenso wie "Radio Tirol"-Volksmusikexperte Peter Kostner und seine Kollegin Steffi Holaus. Den musikalischen Abend gestalteten die Schüler, Kostner moderierte.

Der Wildschönauer Harfinistennachwuchs mit Harfenbauer Kröll und den Ehrengästen.
Das Harfinistenehepaar Kröll und Johanna Marksteiner.

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