"Innrock Reloaded"
Radfelder Festival steht in den Startlöchern

Der Aufbau der Bühne für das "Innrock Reloaded" in Radfeld war bereits am vergangenen Freitag im Gange.
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  • Der Aufbau der Bühne für das "Innrock Reloaded" in Radfeld war bereits am vergangenen Freitag im Gange.
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Die Vorbereitungen für das viertägige Festival laufen, erklären die Veranstalter Mike Sailer und Sonja Altenburger im Interview mit den BEZIRKSBLÄTTERN. 

RADFELD. Es sind noch ein paar Tage bis zum "Innrock Reloaded"-Festival. Dennoch befinden sich die Veranstalter mitten in den Vorbereitungen. Dabei genießt das Festival für Rock- und Metalfans in diesem Jahr beinahe ein Alleinstellungsmerkmal – viele Festivals wurden in Österreich bereits abgesagt.
Anders verhält es sich in Radfeld. Was Besucher bei der heurigen Ausgabe erwartet, ist mehr als zuvor im Jahr 2019 geboten wurde. Drei Sattelschlepper voll mit Material werden von zehn Mann innerhalb von drei Tagen aufgebaut. Dann kommt erst der Aufbau für die Technik. Am Ende steht eine dreißig Meter lange Bühne auf dem Festival-Gelände in Radfeld – die größte Bühne, die jemals im Bezirk Kufstein stand. 1.500 Besucher sind zugelassen, wenn das "Innrock Reloaded" von 5. bis 8. August seine Pforten öffnet. Veranstalter Mike Sailer und Sonja Altenburger sprechen im Interview mit den BEZIRKSBLÄTTERN über Herausforderungen und Höhepunkte des Festivals. 

BEZIRKSBLÄTTER: Was steckt heuer für euch "Besonderes" in den Vorbereitungen zum "Innrock Reloaded"? 
Mike Sailer:
Covid-19.
Sonja Altenburger: Die Abstimmung mit der Behörde, obwohl die BH Kufstein sehr bemüht und entgegenkommend ist. 

BB: Welche Unterschiede gibt es heuer im Vergleich zum ersten Festivaljahr 2019?
Altenburger:
Covid ist alles-beherrschend. Es geht in erster Linie wirklich um die Sicherheit, das schwebt über den ganzen.
Sailer: Ein Unterschied besteht auch darin, dass wir heuer eine größere Bühne haben. Wir hätten aber sowieso größer werden müssen, da wir 2019 nur mit österreichischen Künstlern angefangen haben. 
Altenburger: Außerdem sind es heuer drei bzw. vier Tage. Am Sonntag gibt es einen Frühschoppen. Das gibt es auch bei Festivals wie Novarock oder in Wacken. Da gibt man der Bevölkerung auch noch einmal die Möglichkeit sich dem ein wenig anzunähern. Hier versuchen wir auch, dass wir sehr regional sind und die Vereine einzubinden. In Zeiten wie diesen, wo es keine Feste gibt, ist es glaube ich für das ganze Dorf toll, dass man am Sonntag auch noch einen Frühschoppen hat.

BB: Aktuell macht ja gerade das Festival "Austria goes Zrce" wegen vieler Infizierter negative Schlagzeilen. Macht einem so etwas Sorgen als Veranstalter? 
Sailer:
Ich würde mir ehrlich gesagt Sorgen machen, wenn ich mein Festival in einem Monat hätte.

BB: Was ist euer Gegenrezept, damit so etwas nicht in Radfeld passiert?
Sailer:
Wir haben die gleichen Maßnahmen und Vorgaben, wie beim Mit Abstand Festival. Wir haben ein Security Team, das schaut ob jeder getestet ist. Und wer nicht getestet ist, kommt nicht rein. 

BB: Was glaubt ihr, müssen wir uns in Zukunft grundsätzlich auf alternative Formen von Großveranstaltungen einstellen? 
Sailer:
Ich glaube, dass es nicht mehr so wie früher wird.
Altenburger: Ich denke, dass es jetzt die Chance gibt, dass auch kleine, besondere Festivals wieder am Markt Beachtung finden. Was man auch zu unserem Festival noch sagen muss: Die Gemeinde Radfeld und die ganzen Vereine der Region stehen hinter dem Festival. 
(bfl)

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1.800 Metal- und Rockfans kamen zu "Innrock Reloaded" in Radfeld
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