Festspiele Erl
Zeitlose Oper um Liebeselixier feierte Premiere in Erl

Nemorino (Jonathan Abernethy) ist in die allseits begehrte Adina (Benedetta Torre) verliebt und hat in der Form von Belcore (Mikołaj Trąbka) (v.l.) mit Konkurrenz zu kämpfen.
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  • Nemorino (Jonathan Abernethy) ist in die allseits begehrte Adina (Benedetta Torre) verliebt und hat in der Form von Belcore (Mikołaj Trąbka) (v.l.) mit Konkurrenz zu kämpfen.
  • Foto: Xiomara Bender
  • hochgeladen von Barbara Fluckinger

Umjubelte Premiere von Gaetano Donizettis Oper "L'Elisir d'Amore" im Festspielhaus Erl.

ERL (bfl). Von unerwiderter Liebe, Eroberung und der Macht von vermeintlichen Wundermitteln handelt die Oper "L'Elisir d'Amore" von Gaetano Donizetti. Im Festspielhaus Erl feierte diese am Donnerstag, den 2. Jänner ihre Premiere. In einem überraschend modernen Bühnenbild bewegten sich dabei die allseits begehrte Adina (Benedetta Torre), der in sie hoffnungslos verliebte Nemorino (Jonathan Abernethy) und der von sich selbst mehr als nur überzeugte Belcore (Mikołaj Trąbka). Sie alle sind in dieser Oper gefangen in einem Liebesdreieck das, wie der Name derselben verrät, durch ein Liebeselixier erst Fahrt aufnimmt. 
Die Aufführung in Erl verdeutlichte vor allem mit dem Bühnenbild eine gewisse Zeitlosigkeit der Oper, die 1832 in Mailand ihre Uraufführung feierte, ließ aber gleichzeitig Vergangenheit und Gegenwart mit einer ungewöhnlichen Leichtigkeit verschmelzen. 
Stimmlich überzeugten alle Figuren – besonders feinfühlig Jonathan Abernethy; überzeugend auch Mikołaj Trąbka in seiner Rolle als soldatischer Eroberer. Sam Handley brachte als reisender Quacksalber Dulcamara viel Komik in die mitunter auch von Tragik getragene Oper. Eine hervorragende Leistung erbrachten aber auch die Musiker des Orchesters und der Chorakademie der Tiroler Festspiele Erl unter der Leitung von Sesto Quatrini und Olga Yanum. Es dürfte wohl diese gelungene Gesamtleistung gewesen sein, die die Besucher der Premiere zu minutenlangen Ovationen hinriss.

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