Studie: Autonome Mobilität
Auch die Feuerwehrdrohne wird studiert

Auch die Drohne des BFV Kufstein ist Gegenstand der Studie an der FH Kufstein.
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  • hochgeladen von Sebastian Noggler

KUFSTEIN (red). Die Voraussetzungen für autonome Mobilität in der Region untersucht eine "Leader"-geförderte Studie der Fachhochschule Kufstein in Kooperation mit der "DLR GfR mbH", einer Gesellschaft für Raumfahrtanwendungen des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums (DLR), und den Stadtwerken Kufstein.

Automatisierte Mobilität, zum Beispiel für Drohnen (BFV), Traktoren ("TracLink" Lindner), Nutzfahrzeuge und Busse (Vahle Automation), bietet vielfältige Anwendungen für die Region Kufstein und die Vision einer autonomen Mobilität. So könnten beispielsweise der öffentliche Nahverkehr oder die Landwirtschaft Unterstützung von automatisierten Fahrzeugen und Fluggeräten bekommen. In Zukunft werden neue Mobilitätsformen Reisewege attraktiver, Verkehr umweltfreundlicher und nutzerorientierter gestalten, meint die FH Kufstein. Außerdem könne die Landwirtschaft von den neuen Innovationen stark profitieren, zum Beispiel bei der Kontrolle von landwirtschaftlichen Kulturpflanzen oder zur Wildabsuche.

Die "Leader"-geförderte Studie untersucht innovative Anwendungsfälle, die sichersten und zuverlässigsten werden in Folgeprojekten umgesetzt, beispielsweise der Drohneneinsatz des Bezirksfeuerwehrverbands Kufstein.
Die Erprobung von Systemen der autonomen Mobilität sowie deren Umsetzung sollen eine Ergänzung zur Digital Roadmap Austria, der digitalen Strategie der österreichischen Bundesregierung, darstellen und die Region stufenweise mit einem modularen Ausbau der digitalen Infrastruktur ausstatten.

Aktuelle Studien und Initiativen in Österreich betrachten lediglich eine Mobilitätsform, also entweder Autos oder Busse. Das Projekt „Autonome Mobilität in der Region Kufstein“ erarbeite sichere, ganzheitliche Mobilitätslösungen für jedes Transportmittel, so die FH.
Daher haben die Forschende relevante Punkte herausgearbeitet, die eine sichere autonome Mobilität gewährleisten sollen und die die Studie untersucht: eine zuverlässige Infrastruktur zur sicheren Kommunikation auch mit großen Datenmengen und Navigationssysteme, die auch in abgelegenen Gebieten ohne Satellitensignale funktionieren.

Über die Partner

Die DLR GfR mbH betreibt das Kontrollzentrum der europäischen Satellitenkonstellation Galileo und ist daher ein optimaler Partner für dieses Projekt. Die Stadtwerke Kufstein profitieren als regionaler Versorger unter anderem für Mobilität stark von dem Projekt und können wertvollen Input liefern. Die FH Kufstein Tirol ist mit ihrer Expertise im Bereich der Digitalisierung insbesondere bei intelligenten Produkten und autonomen Systemen sowie der Datenanalyse ein kompetenter wissenschaftlicher Partner im Projektteam.

Zum Abschluss des Projektes präsentiert die DLR GfR mbH gemeinsam mit Rektor und Projektleiter Prof. (FH) Mario Döller die Studienergebnisse 13. Dezember an der FH Kufstein. Außerdem skizzieren sie weitere Pläne und mögliche Folgeprojekte zur autonomen Mobilität in der Region Kufstein.

Auch die Drohne des BFV Kufstein ist Gegenstand der Studie an der FH Kufstein.
Normal- und Wärmebildaufnahme aus Drohnenperspektive.

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