„Tirol radelt“
Bezirk Kufstein ließ Pedale heiß laufen

Ingrid Felipe und Klimabündnis Geschäftsführer Andrä Stigger freuen sich, dass Tirol auf Platz zwei im österreichweiten Radvergleich liegt.
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  • Ingrid Felipe und Klimabündnis Geschäftsführer Andrä Stigger freuen sich, dass Tirol auf Platz zwei im österreichweiten Radvergleich liegt.
  • Foto: Klimabündnis Tirol
  • hochgeladen von Magdalena Gredler

Die Initiative "Tirol radelt" vom Klimabündnis und dem Land Tirol schaffte es dieses Jahr 3.500 Tiroler für das Projekt zu begeistern und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Im Bezirk Kufstein wurden sogar mehrere Auszeichnungen an die fleißigen Radler vergeben.


BEZIRK KUFSTEIN (red). Rund 3.500 Tiroler sind heuer für „Tirol radelt“ in die Pedale getreten. Mit drei Millionen Radkilometern haben sie die Erde 75 Mal umrundet. Damit liegt Tirol auf Platz zwei im österreichischen Bundesländer-Vergleich. Die "Kufgem" GmbH landet bei den Betrieben auf Platz eins. Eine Hauptgewinnerin kommt aus Breitenbach. Und die Stadt Kufstein holt den zweiten Platz. Von Mai bis Ende September konnten alle Radbegeisterten Kilometer für die Klimaschutzinitiative von Klimabündnis und Land Tirol sammeln und mittels Online-Profil eintragen. Die Tiroler fühlen sich scheinbar besonders wohl auf dem Drahtesel. Gemeinsam haben sie fast drei Millionen Radkilometer zurückgelegt und holen damit Silber bei der bundesweiten Aktion „Österreich radelt“. Nur in Vorarlberg wurde noch mehr geradelt. 

"Kufgem" auf Platz eins


114 Gemeinden, 114 Betriebe, 59 Vereine und 18 Bildungseinrichtungen in Tirol haben heuer zum Mitradeln aufgerufen und um jeden Radkilometer gekämpft. Im Bezirk Kufstein wurden zwei Stockerlplätze eingefahren. Die "Kufgem" GmbH holte Gold in der Kategorie mit 50-250 Mitarbeitern. Die Belegschaft des IT-Unternehmens ist gemeinsam fast 19.000 Kilometer geradelt. Österreichweit landet die "Kufgem" sogar auf Platz drei, dicht gefolgt von den Stadtwerken Wörgl. Die Stadt Kufstein holte Silber nach Innsbruck in der größten Gemeindekategorie mit über 15.000 Einwohnern.

Tiroler Hauptpreis geht nach Breitenbach


Damit die Motivation bei „Tirol radelt“ nicht zu kurz kommt, winken am Ende des Wettbewerbs attraktive Preise für alle Radler, die mehr als 100 Kilometer gesammelt haben. Gefragt sind also nicht Spitzenleistungen oder Höhenmeter, sondern der Spaß am Radfahren. Am Ende hat sich das Los für vier glückliche Gewinner aus Tirol entschieden, eine davon kommt aus Breitenbach am Inn. Renate Widauer ist 270 Kilometer geradelt und gewinnt einen Reisegutschein von Alpine Pearls, zur Verfügung gestellt von den Tiroler Raiffeisenbanken. 

Zehn Jahre Tiroler Fahrradwettbewerb


Unter dem Motto „Radeln für den Klimaschutz“ organisiert das Klimabündnis Tirol gemeinsam mit dem Land Tirol die Initiative bereits zum zehnten Mal. Im Jubiläumsjahr war das Organisationsteam durch die Gesundheitskrise mit besonderen Bedingungen konfrontiert.

„Wir freuen uns, dass wir trotzdem ein so schönes Ergebnis erzielen konnten. Mit dem Radl sind wir nicht nur günstig und umweltfreundlich unterwegs. Es ist gerade jetzt das ideale Fortbewegungsmittel, weil es unser Immunsystem stärkt und wir durch den Umstieg aufs Rad die öffentlichen Verkehrsmittel entlasten können“,

so die Landeshauptmannstellvertreterin Ingrid Felipe.

Radlerin aus Münster holte sich den Hauptpreis

Die aktuellsten Meldungen aus dem Bezirk Kufstein finden Sie hier. 

Ingrid Felipe und Klimabündnis Geschäftsführer Andrä Stigger freuen sich, dass Tirol auf Platz zwei im österreichweiten Radvergleich liegt.
Das Los hat entschieden. Die Hauptpreise bei „Tirol radelt“ werden zur Verfügung gestellt von der Tiroler Tageszeitung und den Raiffeisenbanken Tirol. Norbert Adlassnigg (TT), Projektleiterin Simone Profus (Klimabündnis Tirol), Christian Bevelander (Raiffeisenbanken Tirol) (v.l.).
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