Corona-Regelungen
Bürger im Bezirk Kufstein halten sich an die Maßnahmen

Die Bevölkerung im Bezirk Kufstein hält sich laut den Bürgermeistern in den meisten Fällen vorbildlich an die verordneten Maßnahmen gegen die uneingeschränkte Verbreitung des Coronavirus. Direkte soziale Kontakte und Treffen auf Spielplätzen, wie jenem in Kirchbichl, sind derzeit Tabu.
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  • Die Bevölkerung im Bezirk Kufstein hält sich laut den Bürgermeistern in den meisten Fällen vorbildlich an die verordneten Maßnahmen gegen die uneingeschränkte Verbreitung des Coronavirus. Direkte soziale Kontakte und Treffen auf Spielplätzen, wie jenem in Kirchbichl, sind derzeit Tabu.
  • Foto: Barbara Fluckinger
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Werden die neuen Regelungen durch die Corona-Krise weitest gehend eingehalten? Diesen Fragen und mehr gehen die BEZIRKSBLÄTTER im Gespräch mit verschiedenen Bürgermeistern auf den Grund.

KUFSTEIN, WÖRGL, BRIXLEGG (bfl/mag). Wie geht es der Bevölkerung in Wörgl, Kufstein und Brixlegg mit den verordneten Maßnahmen durch das Coronavirus? Halten sich alle an die Ausgangssperren? Die BEZIRKSBLÄTTER wandten sich an das jeweilige Gemeindeoberhaupt und fragten nach. 
In Kufstein haben fast alle Bürger den Ernst der Lage erkannt und halten sich so gut es geht an die durch Corona verschuldeten Maßnahmen. "Mit Ausnahme einiger Verschwörungstheoretiker sehen das die meisten Kufsteiner aus meiner Sicht sehr gut ein," sagt Bürgermeister Martin Krumschnabel. In den Supermärkten beobachte man eine sehr große Rücksichtnahme und die Einhaltung der Abstände. Einige Jugendliche seien aber leider unbelehrbar und hätten auch schon einen größeren Polizeieinsatz verursacht (Einfangstraße) bzw. halten sich scheinbar in Gruppen im Motorikpark auf. Hier habe man die Kontrollen verschärft.

Wörgler halten sich an die neuen Regelungen

Die verstärkten Maßnahmen seien in Tirol für alle überraschend gekommen, trotzdem habe sich die Wörgler Bevölkerung sehr schnell an die neuen Gegebenheiten angepasst, heißt es von Seiten der Stadt Wörgl. Das spiegelt sich auch im Rahmen des regelmäßigen Informationsaustausches mit der Bundes- wie auch Stadtpolizei wider. Seitens der Stadtpolizei hätten lediglich einige Abmahnungen ausgesprochen werden müssen. Auch die Bundespolizei lege vermehrt Wert darauf, die Bürger zu informieren anstatt abzustrafen. Die Zahl der Anzeigen halte sich deshalb auch in Grenzen. Wiederholte Zuwiderhandlungen im Stadtgebiet von Wörgl seien derzeit nicht bekannt. 
Bürgermeisterin Hedi Wechner betonte, dass sie noch nie so viele persönliche telefonische Gespräche mit Bürgern der Stadt Wörgl geführt habe wie derzeit. In diesen zeige sich, dass alle Verständnis für die verordneten Maßnahmen haben und diese als alternativlos betrachten. Allerdings nage die Ausgangssperre an der Psyche der Menschen. Es sei davon auszugehen, dass die psychischen Belastungen mit der Dauer der Maßnahmen zunehmen werden. Einige Wörgler würden sich auch die Frage stellen, warum ganz Tirol unter die verschärften Quarantänemaßnahmen gefallen ist, obwohl die Hot-Spots eindeutig in den Fremdenverkehrsorten liegen.

Brixlegger nehmen Maßnahmen ernst  

Auch in Brixlegg halten sich die Bürger weitestgehend an die Verordnungen des Landes durch das Coronavirus. Laut des Brixlegger Bürgermeisters Rudolf Puecher werden die Vorschriften von der Bevölkerung ernst genommen und die Maßnahmen zum allergrößten Teil auch umgesetzt. Er zeigte sich von der Disziplin der Bevölkerung sehr positiv überrascht. Ihm sei nicht bekannt, dass sich Personen in Brixlegg nicht an die Ausgangssperre halten. Auch die Spaziergänge halten sich laut Puecher im Rahmen bzw. die Vorgaben dazu werden meist eingehalten. Wie die Brixlegger Bevölkerung zu den verordneten Maßnahmen stehe, könne er nicht sagen, da ihm im Moment der persönliche Kontakt zu den Bürgen fehle um das beurteilen zu können, so Puecher.

Weitere Infos zum Thema Coronavirus finden Sie hier. 
Weitere Infos zum Bezirk Kufstein finden Sie hier.

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