Gemeinderäte entscheiden
Buslinie von Schliersee nach Kufstein und retour soll weiterfahren

Der Betrieb der grenzüberschreitenden Ausflugsbuslinie Schliersee – Kufstein – Schliersee kostet im Monat 8.000 Euro.
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  • Der Betrieb der grenzüberschreitenden Ausflugsbuslinie Schliersee – Kufstein – Schliersee kostet im Monat 8.000 Euro.
  • Foto: Brigitte Abels-Zell
  • hochgeladen von Sebastian Noggler

Der grenzüberschreitende Ausflugsbus von Schliersee nach Kufstein beendet am 29. September 2019 seine Probephase. Seit dem 8. Juni verbinden die Busse der Regionalverkehr Oberbayern GmbH (RVO) und des Busunternehmens Ledermair zwei Mal täglich die bayerischen Gemeinden Schliersee, Fischbachau und Bayrischzell mit Thiersee und Kufstein in Tirol. Die Zahlen stimmen, darum wird über eine Weiterführung und Optimierung des Busbetriebes neu verhandelt.

BEZIRK KUFSTEIN (red). Den Zahlen nach zu urteilen, die die beiden Busunternehmen RVO und Ledermair offenlegten, haben im Schnitt 13 Personen pro Tag die Linie genutzt. Im Vergleich zur ebenfalls grenzüberschreitenden Linie zwischen Kreuth und Achenkirch, sind die Fahrgästezahlen doppelt so hoch.
 

Fast 1.100 Fahrgäste gezählt

In der Zeit vom 8. Juni bis zum 10. September, dem Stichtag der Abrechnung, nutzten 1.091 Fahrgäste die Linie, davon waren 65 Prozent Gästekartenbesitzer, der Rest Einheimische und Tagesgäste. „Eine sehr gute Resonanz und eine gute Grundlage zur Weiterführung des Busbetriebes – auch im Winter“, eröffnete Josef Lechner, Bürgermeister von Fischbachau, die Diskussionsrunde der Projektteilnehmer am 12. September.

Neue Partner für Buslinie an Bord holen

Diskutiert wurde im Anschluss über Möglichkeiten zur Problemvermeidung, die durch den Transport von Fahrrädern und Skiern entstehen könnten, die Fahrplanangleichung mit der Wendelsteinringlinie und ein Abfahrtszeitenpuffer sowie die Integration weiterer Projektpartner, etwa Skiliftbetreiber oder auch das Land Tirol. So könnten die monatlichen Kosten von 8.000 Euro auf möglichst viele Schultern verteilt werden.

Eine Verlängerung des Betriebes hängt aber noch von einer Genehmigung ab, die von der RVO bei der Regierung von Oberbayern beantragt werden muss. Bis Ende Oktober rechnet man in Bayern mit Ergebnissen, dann muss noch die Zustimmung der politischen Gremien eingeholt werden.

Bis zur Entscheidung stehen die Busse

Deshalb stehen die Busse zwischen 30. September und 30. November 2019 auf jeden Fall still. Wie es danach weitergeht, entscheiden die Gemeinderäte in Thiersee, Bayrischzell, Fischbachau und Schliersee mit dem Tourismusverband "Kufsteinerland", der "Euregio Inntal" und dem Landratsamt Miesbach. "Das Ergebnis der bisherigen Besprechungen lässt hoffen, dass ein Weiterbetrieb auf jeden Fall umgesetzt wird", so der Tenor.

Den Beitrag zum Start des Probebetriebs der Buslinie finden Sie hier.
Eine erste Zwischenbilanz wurde bereits gezogen – hier geht's zum Beitrag.

Der Betrieb der grenzüberschreitenden Ausflugsbuslinie Schliersee – Kufstein – Schliersee kostet im Monat 8.000 Euro.
Die Projektbeteiligten sehen in den Fahrgastzahlen während des Probebetriebs einen Erfolg, immerhin nutzen doppelt so viele Personen diese Linie wie etwa jene zwischen Kreuth und Achenkirch.
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