Lebensretter
Den zweiten Geburtstag mit einem "Danke" gefeiert

Peter Schuster (Flugretter), Dr.Stefan Rödig (Notarzt), Roberto Ferraz (Pilot, alle "Heli 3") mit Günther und Maria Leitner (v.l.) am Helistützpunkt in Langkampfen.
  • Peter Schuster (Flugretter), Dr.Stefan Rödig (Notarzt), Roberto Ferraz (Pilot, alle "Heli 3") mit Günther und Maria Leitner (v.l.) am Helistützpunkt in Langkampfen.
  • Foto: ZOOM.Tirol
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Der perfekten Laienreanimation seiner Ehefrau Maria und dem insgesamt etwa 75-minütigen Einsatz der Flugretter und des Rettungsdienstes am Notfallort verdankt der Breitenbacher Günther Leitner sein Leben. Das rasche Handeln bewahrte ihn auch vor Langzeitschäden.

BEZIRK (red). Es grenzt fast an ein kleines Wunder, dass der 46-jährige Günther Leitner aus Breitenbach mit seiner Gattin Maria und der neunjährigen Tochter am vergangenen Samstag, den 8 Dezember die Flugrettungsmannschaft des "Heli 3" in Langkampfen besuchen konnte.

Denn genau am Samstag sieben Wochen zuvor, am 20.Oktober, passierte ihm, womit vermutlich Viele in seinem Alter nicht rechnen würden: Ein Atem- und Kreislaufstillstand.
Der perfekten Laienreanimation seiner Ehefrau Maria und dem insgesamt etwa 75-minütigen Einsatz der Flugretter und des Rettungsdienstes am Notfallort verdankt der Breitenbacher sein Leben. Das rasche Handeln bewahrte ihn auch vor Langzeitschäden.
Zum Erstaunen von Heli-Notarzt Stefan Rödig, der damals mit Flugretter Peter Schuster und Pilot Roberto Ferraz als erste rund zehn Minuten nach dem Notruf im Breitenbacher Ortsteil Glatzham landete, hat sich Günther Leitner vergleichsweise rasch erholt.

Symptome vernachlässigt

Dass dem gebürtigen Steirer derartiges passieren könnte, hätte er nicht geglaubt, obwohl er gegenüber seiner Frau an jenem Nachmittag schon über ein „Ziehen“ im Arm und Genickschmerzen klagte – im Nachheinein betrachtet wohl Symptome seines Herzinfarkts. Deshalb aber gleich ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen wollte Leitner aber nicht. Lieber erst einmal daheim hinlegen und ausruhen.
Bis gegen 15.15 Uhr seine Frau ein ungewöhnliches Geräusch hörte und ihren Mann reglos auf der Couch liegen fand.

Was folgte, waren rund 75 Minuten zwischen Leben und Tod, in denen zuerst seine Frau und dann die eintreffenden Retter um sein Leben kämpften, ehe Günther Leitner in die Klinik Innsbruck geflogen werden konnte, wo er tags darauf bei bestmöglicher intensivmedizinsicher Versorgung noch einmal ins Leben zurück geholt werden musste.
Mit drei "Stents" in den Herzkranzgefässen konnte Leitner mittlerweile ohne bleibende Schäden die Klinik am 12.November verlassen und ist nun für einen Monat zur Rehabilitation in Münster.

Rasche Erste Hilfe rettet Leben

Sein neu gewonnenes, zweites Leben will er nun bewusster angehen. Bis zu seinem Herzinfarkt hatte der 46-Jährige schon mal bis zu zwei Schachteln Zigaretten am Tag geraucht.  
Ausschlaggebend für die Genesung war dabei sicherlich die rasche Erste Hilfe in den ersten Minuten, die ihn vor Folgeschäden bewahrt hat. Die „Laienreanimation“ durch seine Frau Maria, unterstützt mit telefonischen Anweisungen von der Leitstelle Tirol, hat sich hier mehr als bewiesen.

Autor:

Sebastian Noggler aus Kufstein

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