Die Hattinger besuchen ihren Falkner-Schnaitter-Hof

Der Falkner-Schnaitter-Hof
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  • Foto: Walter Neuner
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HATTING/KRAMSACH. Der traditionelle Kirchtag in Kramsach am letzten Septembersonntag hat sich in den vergangenen 36 Jahren zu einem der größten Volkskulturfeste Tirols entwickelt – bei Schönwetter mit über 10.000 Besuchern. Seit dem Jahr 1986 – also gut 25 Jahre - steht ja der wunderbare Schnaitterhof der Familie Falkner aus unserem ehemaligen Dorfzentrum in diesem Areal und ist Anziehungspunkt für viele Interessierte der bäuerlichen Architektur Tirols.

Der Kirchtag war heuer Anlass für den Kulturausschuss mit Obmann Gerhard Krug die Dorfbevölkerung am 30. September einzuladen, „ihren“ Hof einmal mehr oder auch zum ersten Mal zu besuchen. Dies unter der Beteiligung eines Großaufgebots unserer dörflichen Vereine: Die Mitwirkung von Musikkapelle und Schützen bei Aufmarsch und Festmesse, ein anschließendes Konzert der Musikkapelle sowie der Hattinger Dorfmusikanten am Hauptplatz gaben den zahlreichen Besuchern ein beeindruckendes Zeugnis unserer Vereinskultur. Währenddessen machten sich die Bäuerinnen und das Chronikteam im Schnaitterhof heimisch und bewirteten bzw. informierten die in Scharen vorbeikommenden Festbesucher.

Dass es dann am Nachmittag zu regnen begann, tat der Feststimmung keinen Abbruch, denn im Schnaitterhof wurde es urgemütlich: Eine Klarinettenmusig, eine Blechbläsergruppe aus unserer Musikkapelle und der Hattinger Dreigesang brachten genau die passenden Lieder und Stücke in die heimelige Stube, Bürgermeister Dietmar Schöpf erzählte in sympathischer Art über die Geschichte des Hofes und brachte Anekdoten zum Schmunzeln. Die letzte Besitzerin Sophie Spiecher (Falkner) sowie das „Falkner Mariedl“ waren extra gekommen und fühlten sich so heimisch wie in ihrer Jugendzeit. Auch Ehrenbürger Albert Kostner, der die Übersiedlung des Hofes von Hatting nach Kramsach damals veranlasst hatte, freute sich über den Besuch der vielen Hattingerinnnen und Hattinger sowie der vielen Gäste aus Tirol und der angrenzenden Länder.

Ein erlebnisreicher Tag endete gegen 17.30 mit der Heimreise, im Bewusstsein dass der Schaitterhof in Kramsach eine wunderbare zweite Heimat gefunden hat und die heutige Dorfkultur mit dem Zusammenhalt in den Vereinen ungemein lebendig ist.

(Text: Peter Kostner)

Autor:

Georg Larcher aus Telfs

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