Digitalisierung revolutioniert Handel im Eiltempo

Der Vortragende Oliver Feldkircher ist ein Experte im Bereich der Digitalisierung im Handel.
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  • hochgeladen von Barbara Fluckinger

WÖRGL (bfl). Die "Junge Wirtschaft" lud am 8. Februar zum Vortragsabend in die Tiroler Stuben in Wörgl und startete damit ihre Veranstaltungsreihe zu unternehmensrelevanten Themen im neuen Jahr. Junge Wirtschaft-Obmann Samuel Geisler konnte zwölf Teilnehmer bzw. Jungunternehmer begrüßen. Diese kamen aus Sparten wie Videoproduktion, Bankwesen oder Veranstalungstechnik waren gekommen um mehr über das Thema Digitalisierung zu erfahren.
Mit dem Vortragenden Oliver Feldkircher hatte man sich für den Abend einen Experten im Bereich der Digitalisierung im Handel geholt, der dem vielversprechenden Titel des Vortrages "Digitale Transformation im Handel – Eine Reise in die Zukunft" getreu, den Anwesenden eine Vision der digitalisierten Zukunft vorstellte.
Der Tenor im Vortrag: Digitalisierung sei nicht nur etwas, das die Wirtschaft revolutioniere, sondern vor allem die Gesellschaft selbst komplett umwerfen werde. Der Wandel werde schneller kommen als viele erwarten, so Feldkircher, denn der technologische Fortschritt wachse exponentiell. Die Digitalisierung werde dabei in den nächsten fünf bis zehn Jahren alle Lebensbereiche revolutionieren – in der Gesellschaft und in der Wirtschaft.
Um zu zeigen, wie tiefgründig die Veränderungen sein werden, zitierte Feldkircher dabei einen Oxford Report laut dem 40 Prozent aller weltweit verfügbaren Jobs in zehn Jahren nicht mehr existieren werden. Laut Feldkircher würden Arbeitskräfte zunehmend durch Roboter ersetzt.
Die digitale Transformation mache aber auch vor allgemein vorherrschenden Firmenphilosophien und -mantren nicht halt. Der Führungsstil habe sich jetzt schon komplett verändert. "Alles ist freier. Es gibt nicht wirklich einen Plan, sondern am Ende des Tages steht das Ziel", so Feldkircher. Die Idealvorstellung eines Mitarbeiters werde in gut zehn Jahren vor allem emotionale Intelligenz und kritisches Denken umfassen – ein deutliches Weggehen von einer reinen Forderung nach Leistung.
Um seine Argumentationslinie zu verdeutlichen, zeigte Feldkircher anhand von zahlreichen aktuellen Beispielen, welche Branchen durch Digitalisierung bereits im Umbruch sind. Künstliche Intelligenz und Vernetzung in allen Sparten ist dabei überall ein großes Thema. Der Vortragende kommt zu dem Schluss, dass sich der Handel komplett neu erfinden müsse um zu Funktionieren. Wer überleben wolle, müsse flexibel bleiben.
"Science Fiction wird immer mehr zu science fact", sagt Feldkircher gegen Ende seines Vortrages. Viele Dinge, die beispielsweise in der Fernsehserie "Raumschiff Enterprise" vorkommen, seien heute Realität. Absolute Technologietrends in den kommenden Jahren seien laut Feldkircher Augmented Reality, 3D-Druck, Predictive Maintenance und Internet of Things.

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