Anliegen
Eibergstraße und Radweg sollen besser gewartet werden

Schluchtstrecken und felsiges Gelände werden jährlich von einer Fachfirma, die vom Land Tirol beauftragt wird überprüft.
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  • Foto: pixabay/Pezibear (Symbolfoto)
  • hochgeladen von Magdalena Gredler

Die Eibergstraße in Kufstein und auch der teilweise damit verbundene Radweg sind laut einem besorgten Bürger nicht genügend gegen Steinschlag gesichert. Die BEZIRKSBLÄTTER sprachen mit der Landesstraßenverwaltung über die Wartung. 

KUFSTEIN (red.) Die BEZIRKSBLÄTTER Kufstein erreichte vor einigen Wochen ein Anliegen eines besorgten Bürgers. Die Eibergstraße in Kufstein und auch der Radweg seien nicht genügend gegen Steinschlag gesichert. Vor kurzem erst sei ein Stein auf ein vorbei fahrendes Auto gefallen. Wer ist dafür verantwortlich und an wen kann man sich wenden? Die BEZIRKSBLÄTTER fragten nach. 

B173 und R3

Die Eibergstraße B173 ist eine Landesstraße in Österreich sie führt von Söll über Eiberg nach Kufstein. Die Route des Radwegs beginnt am Innradweg R3 im Kufsteiner Stadtteil Endach und führt in südöstliche Richtung durch das Siedlungsgebiet bis zur Eibergstraße. Für die Erhaltung und Instandhaltung der B173 ist das Land Tirol verantwortlich, nicht aber für den Radweg. Dieser wird von den jeweilig betroffenen Gemeinden und/oder Tourismusverbänden gewartet. Eine Ausnahme bildet jener Bereich, wo die B173 Eibergstraße und der Radweg auf der Landesstraßenparzelle geführt werden. Das heißt in unmittelbarer Parallelführung, wie zum Beispiel im Bereich der Schluchtstrecke. Dort ist auch die Landesstraßenverwaltung für die Erhaltung des Radweges zuständig.

Wartung durch das Land Tirol

Schluchtstrecken und felsiges Gelände werden jährlich nach der Schneeschmelze von einer Fachfirma, die vom Land Tirol beauftragt wurde überstiegen. Die Aufgaben solcher Firmen sind dabei: 

  • Säuberung der Felswände von losen und lockeren Gesteinsbrocken (passiert unmittelbar).
  • Kontrolle der bereits vorhandenen Schutzbauten (Felsvernetzungen, Schutzzäune, etc.).
  • Hinweispflicht auf Schäden bestehender Schutzbauten und auf Sicherheitsmängel geologischer Natur, die im Rahmen der Felsübersteigung aufgrund ihrer Dimension nicht unmittelbar beseitigt werden können.

Sind die ersten beiden Punkte ohne besondere Feststellungen erledigt, erfolgen weitere periodische Kontrollen durch die jeweilige Straßenmeisterei im laufe des Jahres. Sollte dabei eine Schwachstelle festgestellt werden, wird diese in weiteren Maßnahmen wie Reperaturen, der Einholung einer Expertenmeinung, Planung oder durch einen Neubau der Schutzmaßnahmen nachgegangen. 

Die aktuellsten Meldungen aus dem Bezirk Kufstein finden Sie hier. 

Schluchtstrecken und felsiges Gelände werden jährlich von einer Fachfirma, die vom Land Tirol beauftragt wird überprüft.
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