ÖWR Mittleres Unterinntal
KRAMSACH: Jahreshauptversammlung der ÖWR Mittleres Unterinntal mit Ehrung

Die beiden Leader der UW Kamera Michael Pokerschnig (li.) und Thomas Schafferer  mit ihrer Spezialkamera.
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  • Die beiden Leader der UW Kamera Michael Pokerschnig (li.) und Thomas Schafferer mit ihrer Spezialkamera.
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(wma) Die Wasserrettung Mittleres Unterinntal mit Stützpunkt im Kramsacher Blaulichtzentrum hielt die für letztes Jahr geplante Jahreshauptversammlung erst kürzlich in den Garagenräumlichkeiten ihres Heimes in Form eines kleines Sommerfestes, das zugleich auch ein Dankeschön sein sollte an die Mitglieder, ab. Unter den Ehrengästen konnte Einsatzstellenleiter Michael Ausserhofer u. a. LA Alois Margreiter, die Bürgermeister Bernhard Zisterer (Kramsach) und Rudolf Puecher (Brixlegg), VBgm. Thomas Mai (Münster) sowie Vertreter der Polizei und Feuerwehr begrüßen. Auch Landesleiter Stv. / Landeseinsatzleiter Michael Stock wohnte der Versammlung bei.

Wie EstL. Michael Ausserhofer in seinem umfangreichen Bericht ausführte musste auf Grund von Covid Lockdown vieles, insbesondere die Ausbildung nahezu komplett herunter gefahren werden und wir müssen faktisch teilweise wieder von vorne bzw. hinten beginnen. Die Einsatzstelle versorgt wasserrettungstechnisch nicht weniger als 12 Orte mit ihren 34 Wasserrettern die sich aufgliedern in Rettungsschwimmer, Wildwasserretter, Einsatztaucher, Bootsführer, Trainer, Sanitäter, Ausbilder und in die Verwaltung wobei 17 Mitglieder den aktiven Einsatzdienst abdecken, 28 Mitglieder übernehmen die diversen Überwachungsdienste.

Im abgelaufenen Jahr wurde zu 24 Einsätzen ausgerückt wobei 14 Alarmeinsätze zu bewältigen waren. 11 mal wurde ausgerückt zur Personensuche, 4 Einsätze betrafen Totbergungen, 4 mal zu einer Sachgüterbergung, 3 Personenrettungen / Erste Hilfe, eine Veranstaltungsüberwachung und eine Flur / Gewässerreinigung vervollständigen die Einsatzliste die sich in 404 Einsatzstunden und 101 Dienststunden gliedern. 25 Ausbildung- und Trainings- bzw. Übungseinheiten wurden abgehalten zudem wurden Taucherfortbildungen am Plansee, Attersee und am Gardasee abgehalten.

Einen neuen Weg möchten wir im Kommunikationsbereich beschreiten wo wir in Hinkunft mehr auf Teambildung achten werden, die bring gerade in Krisenzeiten wie z. B. während des Lockdowns viele Kommunikationsvorteile, so Ausserhofer. Darunter fällt auch dass wir versuchen Theorieschulungen mittels Videokonferenzen abzuhalten. Auf Grund von Covid konnte leider nur eine Übung im Rahmen der Ausbildungspartnerschaft mit der TIWAG abgehalten werden. Auch im Bereich der Jugend- bzw. Kinderarbeit konnten nur 9 Trainingseinheiten durchgeführt werden. Da in Wörgl das WAVE unwiderruflich zusperrt mussten und müssen wir nach Alternativen suchen und weichen u. a. auch in die Anlage Atoll am Achensee aus.

Die Unterwasserkamera konnte im letzten top aufbereiten, erweitern und fertig stellen. So wurde die Kamerasteuerung komplett ausgetauscht, die Kamera wurde auf eine PC-System-Steuerung mit einer eigen entwickelten Hard- und Software (Joystick und Touch) umgerüstet, auch ein schneller und unkomplizierter Aufbau auf dem Kameraboot ist jetzt gewährleistet zudem gibt es eine Speichungs- und Dokumentationseinheit. Mit dieser Kamera kann eine Tiefensuche bis 150 Meter erfolgen. Die Alarmierung der Kamera die mit einer Winde ins Wasser gelassen wird und mit einem Seil und Kabelsystem mit dem PC verbunden ist, erfolgt durch die Leitstelle. Die Spezialisten bzw. Leader dieser Kameraeinheit sind Michael Pokerschnig und Thomas Schafferer. Rund 100 freiwillige Stunden wurden in den Umbau inverstiert. Die Kosten von 2.300 Euro sind einerseits durch Spenden in der Höhe von 1.300 Euro sowie 1.000 Euro aus der eigenen Kassa gedeckt.

Zu Abschluss der JHVS ging Michael Ausserhofer noch kurz auf das Thema Schließung WAVE bzw. die Idee ein Bundesleistungszentrum für Schwimmen in Langkampfen zu errichten. Hier umfassen die derzeitigen Pläne aber nur die Errichtung eines Freibades. Hier ist es aber aus Sicht der Wasserrettung unumgänglich und von enormer Wichtigkeit dass ein Hallenbad errichtet wird. Mit einem Freibad deckt man wieder nur einige Monate des Jahres ab und ist zudem wetterabhängig.

Der Wörgler Matthias Haack wurde auf Grund seiner Verdienste um die Wasserrettung mit dem Leistungsabzeichen in Bronze ausgezeichnet.

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