Schwimmlösung
Kufstein präsentiert mit Bäderbeirat "Kompakthallenbad"
- Liegt nun die Lösung für den Bezirk Kufstein auf dem Tisch? Die Stadt Kufstein legt einen Vorschlag für ein Kompakthallenbad vor. (Symbolfoto)
- Foto: Pixabay (Symbolfoto)
- hochgeladen von Barbara Fluckinger
Die Stadt Kufstein präsentiert einen Vorschlag für ein Regionalbad im Bezirk. Ein Kompakthallenbad soll für 10 Millionen Euro genug bieten, um Schul-, Vereinsschwimmen und mehr abzudecken.
KUFSTEIN. Der Bezirk Kufstein sitzt derzeit, was Hallenbäder und Indoor-Schwimmmöglichkeiten betrifft, noch im Trockenen. Die Stadt Kufstein hatte schon im Februar dieses Jahres über den Vorschlag eines Lehrschwimmbeckens in der Stadt gesprochen. Nun hat Kufstein eine Variante in Zusammenarbeit mit dem Bäderbeirat bzw. dem Bäderobmann Michael Kirchmair erarbeitet.
25-Meter- und Lehrbecken
Auf dem Tisch liegen Pläne für ein "Kompakthallenbad" inklusive Kabinen und Co um 10 Millionen Euro. Das Hallenbad könnte etwa als Anbau an das Kufsteiner Freischwimmbad umgesetzt werden, um so Synergieeffekte durch bestehende Infrastruktur zu nutzen. Der Anbau könnte dabei im hinteren Bereich, also "hinter" dem Tennisclub Kufstein angesiedelt werden. Geplant ist ein 25-Meter-Becken für Sportvereine, Schulen und den ganzjährigen öffentlichen Betrieb sowie ein Lehrschwimmbecken für Kinderschwimmkurse und Wassergymnastik. Wo genau das Kompakthallenbad entsteht und wie es finanziert werden kann, wird sich im Laufe der Projektentwicklung klären. Ideal wäre aber eine Erweiterung des Kufsteiner Freischwimmbades.
- Laut dem vorliegenden Vorschlag könnte das Kompakthallenbad als Anbau an das Kufsteiner Freischwimmbad umgesetzt werden.
- Foto: Barbara Fluckinger/MB Archiv
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Mehr als die Hälfte gefördert
"Wir verfolgen ein klares Ziel: Schwimmen für alle – leistbar, regional und nachhaltig", sagt der Sportreferent der Stadt Kufstein Thomas Krimbacher. Leistbar wäre die Variante deswegen, weil 55 Prozent der Kosten durch das Land Tirol aus Mitteln des Bädertopfes gefördert werden. Damit würde für die Festungsstadt noch ein Finanzierungsbetrag von 4,5 Millionen Euro übrig bleiben.
- "Wir verfolgen ein klares Ziel: Schwimmen für alle – leistbar, regional und nachhaltig", sagt der Sportreferent der Stadt Kufstein Thomas Krimbacher.
- Foto: Barbara Fluckinger
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Kleine Bäder statt Großprojekte
Der Vorteil dieses Plans: Die Vorlage kann für andere Gemeinden verwendet werden, die sich dann aber die Planungskosten sparen könnten. Verfolgt werden laut diesem Ansatz also kleine Hallenbäder statt Großprojekte. „Wir wollen aufzeigen, wie man kompakt und effizient ein 25-Meter-Becken, ein Lehrschwimmbecken und alle benötigten Nebenräume wie Garderoben in einem Grundrissplan kostenschonend unterbringen kann", erklärt Krimbacher. Ein Ausbau mit weiteren Angeboten könnte demnach aber auch schrittweise und im Nachhinein erfolgen. Neben den geringen Kosten ist vor allem die schnelle Realisierung ein Vorteil. Derzeit ist die Stadt im Austausch mit den Experten aus der Branche.
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