Mit 10.000 Euro im Jahr
Kufstein will Nachtbus weiterhin finanziell stützen

Der Nachtbus zwischen Kössen und Kufstein habe sich etabliert und werde von den Jugendlichen der Region wie auch der Festungsstadt gut angenommen, meint Kufsteins Bgm Martin Krumschnabel.
  • Der Nachtbus zwischen Kössen und Kufstein habe sich etabliert und werde von den Jugendlichen der Region wie auch der Festungsstadt gut angenommen, meint Kufsteins Bgm Martin Krumschnabel.
  • Foto: Thrainer
  • hochgeladen von Sebastian Noggler

Für die Stadtgemeinde Kufstein habe sich das Nachtbuslinien-Projekt zwischen dem Kaiserwinkl und der Festungsstadt "sehr gut etabliert und wird von den Jugendlichen der Region, auch von den jungen Kufsteinerinnen und Kufsteinern, gut angenommen", sagt Bgm Krumschnabel. Bevor mit Auslaufen des Projekts über eine Übernahme durch den VVT verhandelt werden könne, müssten aber die Kosten "auf den Tisch". 

KUFSTEIN (nos). Im Jahr 2010 startete das Nachtbus-Projekt zwischen Kufstein und der Unteren Schranne mit einer anfänglichen Beteiligung der Festungsstadt von 2.000 Euro, in den Jahren 2011 bis 2015 steuerten die Kufsteiner 5.000 Euro jährlich bei. Nochmals verdoppelt wurde der Anteil dann ab 2016: Aktuell sind bis einschließlich 2020 in den Stadtbudgets jeweils 10.000 Euro für den "Nachtbusliner"-Betrieb vorgesehen, geht es nach Bgm Martin Krumschnabel, soll sich dies auch danach nicht ändern. Ob eine Übernahme durch den VVT interessant für die Linie und ihren Erhalt infrage komme, darüber brauche es zunächst Kostenwahrheit, bevor man entscheiden könne.

"Wird von den Jugendlichen gut angenommen"

Bgm. Martin Krumschnabel erklärt dazu: „Das Projekt Nachtbuslinie hat sich seit seiner Einführung sehr gut etabliert und wird von den Jugendlichen der Region, auch von den jungen Kufsteinerinnen und Kufsteinern, gut angenommen. Das war auch das Feedback im Rahmen der Jugendkonferenz, die im letzten Jahr in Kufstein stattgefunden hat. Es ist wichtig, dass wir den Jugendlichen eine sichere und günstige Möglichkeit bieten auch zu späterer Stunde von einer unserer Gemeinden in die andere zu kommen – genau das stellt der Nachtbus sicher. Die kostentechnischen Auswirkungen einer möglichen Übernahme durch den VVT müssen auf den Tisch, bevor darüber entschieden werden kann. Ich bin auf alle Fälle dafür unser finanzielles Engagement im bisherigen Ausmaß fortzusetzen.“

"Die Gespräche mit dem VVT sind im Gange. Eine Aussage zu treffen, ob wir zu den aktuellen Bedingungen weitere drei Jahre die Linie in Betrieb halten, wird sich in den nächsten Wochen herausstellen", so der Obmann der Projektgemeinschaft, Walchsees Bürgermeister Dieter Wittlinger gegenüber den BEZIRKSBLÄTTERN.

Kufstein, Walchsee, Niederndorf und Kössen haben bereits in ihren Gemeinderäten mit Beschlüssen und Budgetierung in den vergangenen Wochen die Weichen für einen weiteren Betrieb gestellt. Den Beitrag dazu finden Sie hier.
Seit Jänner 2016 fährt der Nachtbus bis nach Kössen – den Beitrag dazu finden Sie hier.
Den Beitrag zum 50.000sten Fahrgast finden Sie hier.
Alle Beiträge zum Thema "Nightliner" finden Sie hier.

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