Nachprimiz von Christian Hauser in Bruckhäusl

Primiziant Christian Hauser bei der Nachprimiz in Bruckhäusl.
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  • Primiziant Christian Hauser bei der Nachprimiz in Bruckhäusl.
  • Foto: Veronika Spielbichler
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KIRCHBICHL. Am 9. Juli 2017 endete für den frisch geweihten Priester Christian Hauser mit seinem Nachprimiz-Gottesdienst in der Pfarrkirche Bruckhäusl ein Reigen von Feierlichkeiten in Salzburg und seiner Heimatgemeinde St. Johann anlässlich seiner Weihe am 29. Juni 2017 im Dom zu Salzburg.

Hauser wird ab 1. September 2017 im Pfarrverband Wörgl-Bruckhäusl als Kooperator wirken und löst damit Kooperator Christian Walch ab, der Pfarrer in den Pinzgauer Gemeinden Neukirchen am Venediger und Bramberg wird.

Fahnenabordnungen von Feuerwehr, Kameradschaftsbund und Bundesmusikkapelle, die Kassettlfrauen sowie eine große Ministrantenschar aus Wörgl und Bruckhäusl begleiteten am Sonntag den feierlichen Einzug von Wörgls Pfarrer Dekan Theo Mairhofer, Kooperator Christian Walch und des Primizianten Christian Hauser beim Einzug in die Holzmeister-Kirche, in der der Bruckhäusler Kirchenchor unter der Leitung von Siegfried Bindhammer mit Alois Widmann an der Orgel die Nachprimiz mit festlicher Chormusik umrahmte.

„Christian war einer von 18 Weihekandidaten – ein neuer Tiefststand, wobei ein Drittel dieser aus dem Ausland kam“, berichtete Pfarrer Theo Mairhofer und freute sich darüber, dass der neu geweihte Priester als Kooperator im Pfarrverband bleibt. „Christian hat sehr schnell die Herzen mit seiner liebenswürdigen, offenherzigen und zuvorkommenden Art erobert“, stellte Mairhofer fest. Gottes- und Menschenfreundlichkeit seien sein Antrieb, Menschen in allen Lebenslagen gut zu begleiten und damit „den Himmel wieder offen zu halten“.

Seine geistlichen Wegbegleiter gaben Hauser bei den Primiz-Feierlichkeiten viele Anregungen, Segenswünsche und Ratschläge mit, über die er in seiner Primiz-Ansprache reflektierte. Der Priester als Mittler zwischen Mensch und Gott – eine Sendung, die mit Hingabe verbunden ist und den Blick auf Notleidende und Kranke richtet.
„Gott wurde arm geboren. Dass er heute vornehmlich im Flüchtling zu suchen ist, ist eine sehr steile Vorgabe“, nahm Hauser aus den Worten des Erzbischofs Franz Lackner mit, der ihn zum Priester weihte.

Im Rahmen des Gottesdienstes wünschten dem neuen Priester die Pfarrgemeinderatsobleute der Pfarre Wörgl Heinz Werlberger und der Pfarre Bruckhäusl Christine Ankele alles Gute und dankten ihm für seine Entscheidung für den Priesterberuf, zu dem Hauser erst nach beruflich anderen Erfahrungen gefunden hat.

„Das Gastgewerbe ist eine gute Voraussetzung für Priester“, stellte Werlberger fest. Ankele überreichte dem Primizianten eine Stola und Kirchenchor-Obfrau Helga Bartha überreichte ihm eine weiße Orchidee, die allerdings nicht für ihn, sondern für seine Mutter bestimmt sei, die ihren Sohn während der Priesterausbildung immer unterstützte. Der Gottesdienst endete mit einem Primizsegen für alle, den Hauser danach auch einzeln mit Handauflegung spendete, während vor der Kirche bei einer Agape gefeiert wurde.

Für den Kirchenchor Bruckhäusl war der Festgottesdienst der vorerst letzte Auftritt. Die Suche nach einem neuen Organisten blieb bisher erfolglos und der Chorleiter hat beruflich nur bedingt Zeit, was nun darin mündet, dass die Obfrau das Handtuch wirft. Jetzt geht´s also in die Sommerpause – und für den Herbst wünschen sich viele Chormitglieder einen Neustart.

Primiziant Christian Hauser bei der Nachprimiz in Bruckhäusl.
Im Pfarrverband Wörgl-Bruckhäusl fand am 9. Juli 2017 die Nachprimiz von Christian Hauser in der Holzmeister-Kirche in Bruckhäusl statt.

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