LESERBRIEF
"Nein" zur Schließung der Wörgler Wasserwelt

"Kein Freibad kann so ein Bad wie das Wave ersetzten", Lisa Mühlbacher und Marlies Hager in ihrem Leserbrief an die BEZIRKSBLÄTTER.
  • "Kein Freibad kann so ein Bad wie das Wave ersetzten", Lisa Mühlbacher und Marlies Hager in ihrem Leserbrief an die BEZIRKSBLÄTTER.
  • Foto: Fluckinger/BB Archiv
  • hochgeladen von Magdalena Gredler

Leserbrief zum Thema Wörgler Wasserwelt von Lisa Mühlbacher und Marlies Hager aus Kirchbichl - von der Redaktion ungekürzt.

Die Volksbefragung zum Thema Wörgler Wasserwelt ging bei einer Beteiligung von 29 Prozent mit siebzig Prozent für "Ja" und dreißig Prozent für "Nein" aus und wird nur deshalb nicht anerkannt, weil die Wahlbeteiligung zu gering ist. Es waren siebzig Prozent Wahlbeteiligung vorgeschrieben. Nicht mal bei der damaligen Bürgermeisterwahl war die Wahlbeteiligung so hoch, sondern lag bei rund dreißig Prozent.

Das Gutachten auf das die Bürgermeisterin pocht wurde vor dem Hochwasser im Jahr 2005 erstellt und ist somit mindestens 16 Jahre alt. Das Land wollte sogar mit Frau Wechner ein neues Gutachten erstellen lassen und auch einen Teil der Kosten dafür übernehmen, aber Frau Wechner erachtet dies für nicht nötig, da sie den Grund ja verkaufen möchte. Und somit würden 13 Vereine mit 1.200 Mitgliedern, 15.000 Schüler, 450 Babys, 300 Kindergartenkindern und 400 Senioren sowie vielen weiteren Personen die für 260.000 Eintritte im Wave sorgten, der Platz genommen um schwimmen zulernen, das Wasser zu erleben und die Freizeit nicht zu Hause vor dem PC sondern im Wasser zu genießen. Wir alle nehmen unseren Kindern, Enkeln, Nichten, Eltern und Großeltern die Möglichkeit in Zukunft das ganze Jahr über zu schwimmen, zu saunieren und zu entspannen. Denn wir haben dann kein Hallenbad mehr im Bezirk Kufstein! Auch kein Freibad kann so ein Bad wie das Wave ersetzten, gerade bei unseren Breitengraden, wo wir ja maximal vier Monate im freien schwimmen gehen können.

Um die Finanzen mal richtig zu sehen:
Es wird eine Investition von zehn Millionen für die nächsten zwanzig Jahre vorhergesagt.
Der TVB würde jährlich 150.000 Euro zahlen => drei Millionen Euro 
Betreiber jährlich 100.000 Euro => zwei Millionen Euro
Das Land jährlich 300.000 Euro => sechs Millionen ( Das würde das Land übernehmen, wenn Frau Wechner von ihrem hohen Ross runter kommen würde und Gespräche mit dem Land führen würde.) Und es würden noch andere Gelder möglich sein. Sowie auch die Gemeinden gerne bei einem Regionalbad investieren würden, wie bereits auch Herr Bürgermeister Krumschnabel gesagt hat.

Was mich bei meinen Nachforschungen ja sehr gewundert hat, ist ja dass Frau Wechner in den letzten Jahren mehrere Investitionen für das Wave genehmigt hat wie den Bau des Bathai 2016 den großen außen Bereich mit Spielplatz 2019 und gerade 2020 wurde das Wellenbecken saniert – Gesamtkosten rund zwei Millionen Euro. Wenn es stimmen würde, dass das Bad in einem so schlechten Zustand ist, wäre es doch von einer Bürgermeisterin unverantwortlich gewesen so viel Geld zu investieren, um es dann Niederreisen zu lassen? Oder? Wo ja noch die Feuerwehr und die Sandoz Technik, beauftragt von Frau Wechner, letzte Woche keinerlei Mängel feststellen konnten. Genauso wie der TÜV, welcher sagte, dass das Bad sofort öffnen könnte ohne Momentan nötiger Investitionen.

Meine Bitte an euch alle steht auf und sagt NEIN zur Schließung unseres Waves. Lasst es nicht zu, dass unsere Kinder und Großeltern keinen Platz mehr haben, um das ganze Jahr schwimmen zu gehen.

Lisa Mühlbacher und Marlies Hager, Kirchbichl 

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