Porträt
Neue "Unos 93"-Obfrau Margarethe Egger will Gemeinschaft fördern

Margarethe Egger hat in den nächsten drei Jahren in Langkampfen noch viel vor.
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Margarethe Egger ist die Obfrau des neu aufgestellten Vereins "Unos 93", der es sich zum Ziel gemacht hat, Kultur und Gemeinschaft in Langkampfen zu fördern.

LANGKAMPFEN (bfl). Es mag ambitioniert sein, was sich Margarethe Egger zum Ziel gemacht hat, aber es ist eine Aufgabe, die sie mit Freude und viel Einsatz ausübt. Seit dem 21. März dieses Jahres ist sie die Obfrau des neu aufgestellten Vereins "Unos 93, Verein für Kultur und Gemeinschaft". Ihr Ziel ist es, mit dem neuen Kulturprogramm des Vereins, die Gemeindebürger in Langkampfen zusammenzuführen.
Egger leitete bereits von 1993 bis 2001 "Unos 93", den Verein zur Förderung von Kunst und Kultur in Langkampfen. Dieser entstand damals aus einer Anregung des jetzigen Bürgermeisters Andreas Ehrenstrasser. Bereits in diesen acht Jahren veranstaltete der Verein ein breites Spektrum an Events mit Konzerten, Lesungen oder Theateraufführungen. Damit konnte sich "Unos 93" überregional etablieren und Größen wie "Bluatschink", Thomas Larcher oder Franz Hackl nach Langkampfen zu holen. Jährlich fanden dabei bis zu 15 Veranstaltungen statt. Das eigentliche Ziel, nämlich vor allem die Langkampfener Bevölkerung mit den Veranstaltungen anzusprechen, konnte man allerdings nicht erreichen, so Egger.
Im Jahr 2001 beendete Margarethe Egger ihre Tätigkeit als Obfrau nach acht Jahren. "Ich habe damals festgestellt: so, wie ich das haben wollte, mit Jahresprogramm und -abos, das war neben dem Beruf nicht möglich", sagt Egger. Die ehemalige Pflichtschulinspektorin sah sich damals nicht im Stande die umfassende Tätigkeit als Vereinsobfrau mit ihrem Berufs- und Familienleben zu vereinen – zu viel Zeit verlangte die anspruchsvolle Aufgabe ab.

Gute Gespräche als Voraussetzung

Heute sieht die Sache ganz anders aus. Nachdem Egger am 1. September in Pension ging, entschloss sie sich die Tätigkeit wieder zu übernehmen. "Ich habe mir überlegt, wie ich meine Talente und Fähigkeiten einbringen kann", so Egger. Seit der Jahreshauptversammlung am 21. März dieses Jahres ist der Verein nun wieder unter ihrer Leitung. Grundlage für die Übernahme der Funktion, seien gute Gespräche mit der Gemeinde, Interessierten sowie den Sponsoren gewesen, betont Egger. "Wenn diese Gespräche nicht stattgefunden hätten oder nicht erfolgreich gewesen wären, dann hätte ich es nicht übernommen", sagt die Obfrau. Im Gegensatz zu den früheren Jahren, wolle man nun so unabhängig wie möglich bleiben. Eine gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde sei für die Ziele, die der Verein anstrebe, unabdingbar – und diese sind ambitioniert.

Verein will "vereinen"

"Es geht uns darum, dass die Gemeinschaft mehr gefördert werden soll", sagt Egger. "Unos 93" sieht in der Zusammenarbeit zwischen den fünf Ortsteilen von Langkampfen – Unterlangkampfen, Niederbreitenbach, Oberlangkampfen und Schaftenau – noch Verbesserungsmöglichkeiten. Dies umfasst auch eine bessere Zusammenarbeit zwischen einzelnen Vereinen.
Aber auch unentdeckten Potenzialen in der Gemeinde möchte der Verein eine Plattform bieten. "Für mich hat Unos auch einen Bildungsauftrag", sagt die Obfrau. Gleichzeitig soll auch die Nachhaltigkeit im Programm des Vereins Platz finden. Das heißt, dass man darin Veranstaltungen im Programm finden wird, die sich ändern, während aber viele Rahmen vorgegeben sind, die nur mit anderen Inhalten gefüllt werden sollen. Es ist dies also ein Konzept, das ein zusammenrücken aller Ortsteile, Vereine und der Gemeinde fördern soll.
"Ich gehe von sehr niederen Erwartungen aus. Ich bin nicht enttäuscht, wenn die Leute im ersten Jahr nicht so sehr kommen, wie wir uns das eigentlich wünschen", sagt Egger. Der Zeitrahmen für die selbst gesteckten Ziele von Egger und dem Verein liegt bei drei Jahren. Den erhofften Erfolg will Egger dabei aber nicht nur am Finanziellen oder an den Besucherzahlen messen. "Es kommt darauf an, wie die Rückmeldungen sind, wie das Interesse ist und, dass es bei den Leuten gut ankommt", sagt Egger.

Autor:

Barbara Fluckinger aus Kufstein

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