Neuer Bahnhofsvorplatz in Kufstein nimmt Gestalt an

Der erste Teil des Busterminals (=eine Seite) ist bereits provisorisch in Betrieb.
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  • Der erste Teil des Busterminals (=eine Seite) ist bereits provisorisch in Betrieb.
  • Foto: ÖBB/Zanon
  • hochgeladen von Barbara Fluckinger

KUFSTEIN (red). Die Baustelle am Bahnhofsvorplatz in Kufstein geht in die nächste Phase. Der erste Teil des Busterminals ist bereits provisorisch in Betrieb: Das Suchen der Busse entfällt in Zukunft, da die schrägparkenden Busse immer an derselben Stelle stehen werden. Die Verkehrsführung ist wieder die ursprüngliche, das gewohnte Einbahnsystem bleibt bestehen. Die Ausrüstung – sprich Beleuchtung, Monitore, Bänke etc. – wird dann auf dem gesamten Vorplatz zusammen installiert. Derzeit wird intensiv am zweiten Teil gearbeitet: nämlich an der Bushaltestelle an der gegenüberliegenden Seite des Terminals, der Fahrbahn für den Individualverkehr sowie dem Gehweg.

Geordnete Verkehrswege, mehr Komfort für Reisende
Durch den Umbau, welcher im September 2016 mit dem Abtragen des leerstehenden Nordteils des Bahnhofsgebäudes begonnen hat, verkehren Busse und Autos geordneter und den Reisenden werden mehr Annehmlichkeiten geboten.
„Wir liegen genau im Zeitplan, bereits Mitte Juni können wir mit der dritten Phase, den Kurzparkplätzen sowie den Parkplätzen für Taxis und Behinderte, starten“, freut sich Ing. Günter Oberhauser, Leiter Projektmanagement bei der ÖBB Infrastruktur AG.
Als finale Phase wird dann der zentrale Platz zu einem "shared space" umgebaut, offizielle Eröffnung folgt Anfang November. Die Gesamtkosten belaufen sich auf knapp 2,9 Millionen Euro, wovon 80 % die ÖBB Infrastruktur AG und 20 % das Land Tirol zahlen. Die Stadt Kufstein, welcher die Bepflasterung des shared space wichtig war, trägt die Mehrkosten an dieser Bepflasterung und ist für laufende Kosten wie Winterdienst, Reinigung, Grünflächenpflege und ähnliches zuständig.
Parallel zu den Bauarbeiten am Bahnhofsvorplatz entsteht zudem ein neuer Eingangsbereich des Bahnhofs. Trotz dieser Bauarbeiten herrschen für die Reisenden keine Einschränkungen, Individualverkehr und Busse werden durch den fertiggestellten Teil des Terminals geleitet.

Modern, funktional und kundenfreundlich
Am Ende wird sich den Reisenden ein völlig neuer, kundenfreundlicher Bahnhofsvorplatz präsentieren. Neben einem optimierten Infosystem (digitale Fahrgastinformationen der Busse in Echtzeit) sowie einem taktilen Leitsystem für Sehbehinderte auf dem gesamten Vorplatz, ermöglicht die optimierte Lage von Taxis, Behinderten- und Kurzparkplätzen ein wesentlich angenehmeres Reisen.
„Der neue Vorplatz wird auch optisch den Bahnhof als ‚Tor zur Stadt’ aufwerten“, ist sich Oberhauser sicher und berichtet stolz: „Wir können unseren Kunden bald eine moderne Mobilitätsinsel bieten, die eine optimale Verbindung von Bus und Bahn darstellt.“
Eine transpartente Lärmschutzwand aus Glas, die den Bus- und Bahnsteig verbindet, kurze Wege für die Reisenden, Barrierefreiheit sowie ein überdachtes Terminal runden den neuen Bahnhofsvorplatz ab.

ÖBB: Österreichs größter Mobilitätsdienstleister
Als umfassender Mobilitätsdienstleister bringt der ÖBB-Konzern jährlich 461 Millionen Fahrgäste und 111 Millionen Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. 92 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern, zu 90 Prozent aus Wasserkraft. Die ÖBB gehörten 2016 mit rund 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Konzernweit sorgen 40.265 MitarbeiterInnen bei Bahn und Bus (zusätzlich rund 1.700 Lehrlinge) dafür, dass täglich rund 1,3 Millionen Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.

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„Wir liegen genau im Zeitplan," freut sich Günter Oberhauser.

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