Operettensommer wird jetzt neu ausgeschrieben

Weil die Kosten für den Operettensommer in den ersten fünf Jahren höher als geplant waren,will Kufsteins Bürgermeister Martin Krumschnabel jetzt auch Alternativangebote einholen.
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  • Foto: Operettensommer
  • hochgeladen von Werner Martin

mey - Seit vier Jahren veranstaltet der Innsbrucker Unternehmer Josef Resch den Operettensommer in der Festungsstadt. Mit der Zirkusprinzessin im kommenden Jahr endet jedoch die erste Vertragsperiode, die auf fünf Jahre beschränkt ist.

Mit rund 300.000 € jährlich subventionierte laut Bürgermeister Martin Krumschnabel die Stadt Kufstein bisher das Projekt „Operettensommer“. „Und weil die Kosten in den vergangenen Jahren laufend gestiegen sind, wollen wir den Operettensommer neu ausschreiben, um Vergleichsangebote zu erhalten. Eingeladen werden dazu unter anderem die TopCity, der Veranstalter der Schlossfestspiele Langenlois, ein nicht genannter regionaler Veranstalter und erneut Josef Resch, der bisherige Veranstalter des Operettensommers Kufstein und des Tanzsommers in Innsbruck. Dieser zeigt sich jedoch wenig begeistert von den Plänen Krumschnabels: „Ich möchte dazu im Grunde keinen Kommentar abgeben, da meine Anwälte derzeit die Verträge prüfen“, so Resch verärgert gegenüber den BEZIRKSBLÄTTERN. „Es gibt aus meiner Sicht aber eine klare vertragliche Vereinbarung, dass es mit uns weitergeht.“ Eine Sichtweise, die Krumschnabel nicht teilen kann. „Der Vertrag ist befristet auf fünf Jahre und wurde von der Stadt mehr als erfüllt“, weil vertraglich nur eine jährliche Subvention von 60.000 € vereinbart gewesen sei, „wir aber 300.000 jährlich geleistet haben.“ Krumschnabel will in jedem Fall für die erneute Vergabe den Gemeinderat befassen. Ein grundsätzliches Ende des Operettensommers möchte der Stadtchef jedoch nicht sehen. „Wir müssen nur die Kosten dafür in den Griff bekommen.“

Trotz Förderungen Abgang
bei der Betreibergesellschaft?

Vor allem, weil bekannt wurde, dass trotz der hohen Förderungen noch eine Nachforderung von Seiten der Betreibergesellschaft an die Stadt Kufstein kommen könnte. Höhe: ca. 250.000 €. „Mir ist kein Beschluss bekannt, warum die Stadt Kufstein dafür aufkommen sollte“, gibt Krumschnabel unmissverständlich zu verstehen. „Ich habe aber auch bisher keine Forderung von Seiten der Betreiber erhalten.“

Wo: Festung Kufstein, 6330 Kufstein auf Karte anzeigen
Autor:

Werner Martin aus Kufstein

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