RollOn feiert Gipfelsieg in Ellmau

Schauspieler Hans Sigl, Moderatorin Barbara Stöckl und die Künstlerin Tina Hötzendorfer beim 17. "Gipfel-Sieg" auf dem Hartkaiser in Ellmau.
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  • Schauspieler Hans Sigl, Moderatorin Barbara Stöckl und die Künstlerin Tina Hötzendorfer beim 17. "Gipfel-Sieg" auf dem Hartkaiser in Ellmau.
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ELLMAU (bfl). Es war ein weiterer "Gipfel-Sieg", und das nicht nur für Marianne Hengl, Obfrau des Vereins RollOn Austria – "Wir sind behindert" und Initiatorin der Fernsehsendung. Auf dem Hartkaiser in Ellmau, auf 1.555 Meter Seehöhe, lud Moderatorin Barbara Stöckl am 10. Juli zwei außergewöhnliche Persönlichkeiten zu einem Gespräch. Dabei hatten die Geladenen, Hans Sigl alias "der Bergdoktor" und Tina Hötzendorfer so einiges zu erzählen.
Bei der Sendung Gipfel-Sieg trifft eine prominente Persönlichkeit auf einen Menschen mit Behinderung. Dabei gehe es vor allem darum einen Blick "hinter den Rollstuhl" zu werfen, so Barbara Stöckl.
"Wir sind behindert und sind behindert. Wir haben keinen Grund uns zu verstecken", sagt Marianne Hengl vor dem Beginn der Aufzeichnung und richtete eine eindeutige Botschaft an die Zuseher im vollgefüllten Panoramarestaurant Bergkaiser. Es sei wichtig, dass behinderte Menschen nicht als "arme Hascherl" dargestellt und Berührungsängste abgebaut werden.
Im darauffolgenden 45-minütigen Gespräch auf Augenhöhe thematisierten Sigl und Hötzendorfer die Höhen und Tiefen in ihrem Leben. Hans Sigl wurde vor allem durch die Serie SOKO Kitzbühel bekannt und ist heute dank der TV-Serie "Der Bergdoktor" sehr erfolgreich. Tina Hötzendorfer ist seit einem Snowboardunfall im Jahr 2008 von den Schulter abwärts querschnittgelähmt. Heute ist die Tirolerin eine erfolgreiche Künstlerin, die seit 2014 eine eigene Galerie St. Johann betreibt.
Moderatorin Barbara Stöckl spricht im Laufe der Sendung auch eine Perspektivenveränderung an, die ein Gipfelsieg mit sich bringt. "Das was ganz nah, ganz groß und ganz wichtig war, ist plötzlich ganz ganz klein und es schaut von oben ganz anders aus", sagt Stöckl und beschreibt damit nicht nur die Situation von Hötzendorfer nach ihrem Unfall. Stöckl zeigt im Gespräch erstaunliche Parallelen zwischen den beiden Persönlichkeiten auf – sei dies beim Thema Erfolg, der Meditation, ihrem Werdegang, oder das was sie zu dem gemacht hat, das sie heute sind.
"Es wird eine wunderbare Sendung werden", sagt Marianne Hengl nach der Aufzeichnung und bedankt sich bei Tina Hötzendorfer: "Du machst das Wort 'Behinderung' für uns alle salonfähig."

Das 45-minütige Gespräch mit Tina Hötzendorfer und Hans Sigl wird am Samstag, den 23. September (und an drei weiteren Tagen) um 17.45 Uhr auf „ORF III Kultur und Information“ ausgestrahlt.
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