Krisenintervention
Samariter & Diakonie rüsteten gemeinsam Einsatz-Rucksäcke auf

Stephan Mader und Nadine Wüllhorst (Diakoniewerk) mit dem Kriseninterventionsteam Bruno Acherer und Sabine Steiner sowie Samariterbund-GF Gerhard Czappek (v.l.).
  • Stephan Mader und Nadine Wüllhorst (Diakoniewerk) mit dem Kriseninterventionsteam Bruno Acherer und Sabine Steiner sowie Samariterbund-GF Gerhard Czappek (v.l.).
  • Foto: Diakoniewerk
  • hochgeladen von Sebastian Noggler

Krisenintervention-Notfallrucksack für die Betreuung von Menschen mit Behinderung von Samariterbund und Diakoniewerk.

KIRCHBICHL (red). Zusammen mit dem Samariterbund hat das Diakoniewerk Tirol einen Kriseninterventions-Rucksack für die Betreuung von Menschen mit Behinderung in akuten Ausnahmesituationen erarbeitet.

Unfälle, Brände oder Todesfälle geliebter Angehöriger sind für alle Menschen eine große Herausforderung. Menschen mit Behinderung sind in Ausnahmesituationen oft noch empfindsamer und brauchen daher eine besondere Betreuung. „In der mobilen Krisenintervention hat uns bisher ein guter Leitfaden gefehlt, wie wir Menschen mit Behinderung in akuten Krisen fachlich ideal unterstützen können“, weiß Gerhard Czappek, Geschäftsführer des Samariterbundes in Tirol. Darum sind die Retter vor einigen Monaten an das Team der Diakonie herangetreten und haben eine Zusammenarbeit angeregt.

Gemeinsam entwickelten die Teams eine Ergänzung und Erweiterung zu jenen Rucksäcken, die die Kriseninterventionsteams bei Bedarf schnell zur Hand haben. Wichtig war, den Anforderungen beider Seiten – Kriseninterventionsteams und Betroffenen – gerecht zu werden.

„Wir haben die Grundlagen und eine kurze Checkliste für das Kriseninterventionsteam erarbeitet. Am wichtigsten sind der respektvolle Umgang auf Augenhöhe und das Hinzuziehen einer Bezugsperson bzw. von jemandem, der den Betroffenen gut kennt. Das stärkt das Vertrauen und den Zugang für das Kriseninterventionsteam“

Stephan Mader, Bereichsleitung Behindertenarbeit im Diakoniewerk Tirol 

Neben der Checkliste befinden sich hilfreiche Gegenstände im Rucksack. „Mit den Symbolen der unterstützten Kommunikation können sich viele Menschen mit Behinderung artikulieren. Außerdem finden sich darin auch noch Utensilien wie ein Buch oder eine Kerze, mit denen man je nach Situation arbeiten kann“, berichtet Mader.

Alle Beiträge zum Thema Krisenintervention finden Sie hier.

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