Mehr Bienen
Warum es rund um die Hohe Salve viele "Fleckerlteppiche" gibt
- Auftaktveranstaltung „Aktion Fleckerlteppich“ am 26. Februar mit Matthias Karadar (Natur im Garten), Franz Hörmann (e5-Leiter Kirchbichl), Bgm.in Sandra Madreiter-Kreuzer, Bgm. Walter Osl, KEM-Manager Michael Kirchmair und Martin Bramböck (von rechts).
- Foto: KEM Hohe Salve
- hochgeladen von Barbara Fluckinger
Die „Aktion Fleckerlteppich“ mit Blühwiesen im Lebensraum Hohe Salve geht in die zweite Runde und lädt alle Bürgerinnen und Bürger dazu ein, kleine Blühflächen anzulegen.
BEZIRKE KUFSTEIN/KITZBÜHEL (red). Viele "Fleckerlteppiche" sollen die Bienen in der Region Hohe Salve wieder zum Summen bringen. Schon zum zweiten Mal startet die Klima- und Energiemodellregion (KEM) Hohe Salve die „Aktion Fleckerlteppich“.
Lebensräume für Bienen und Co
Initiiert im Jahr 2025, soll die Biodiversitätsinitiative 2026 weiter wachsen – im wahrsten Sinne des Wortes, denn es geht hier darum, Blühwiesen zu schaffen. Bürgerinnen und Bürger, Gemeinden und Betriebe haben schon im vergangenen Jahr kleine Blühflächen angelegt – liebevoll „Fleckerl“ genannt. Sie sollen auch 2026 einen bunten Teppich aus Lebensräumen für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und viele weitere Insekten darstellen.
Saatgutmischung abholen und starten
Die sieben Gemeinden der KEM-Region – Angath, Angerberg, Hopfgarten, Itter, Kirchbichl, Mariastein und Wörgl – laden deshalb alle Bürgerinnen und Bürger ein, mitzumachen. Egal, ob im eigenen Garten zu Hause, auf einer Gemeindefläche oder auf dem Gelände einer Firma: Auch wenn es nur einige Quadratmeter sind, können sie zu einer wertvollen Oase für die Natur werden. Wer gleich mitmachen will, kann zum nächsten Tourismusverbandbüro oder zur Gemeinde gehen und kostenlos eine hochwertige Saatgutmischung für fünf Quadratmeter Blühfläche abholen. Wer alles richtig machen möchte, kann auch das in der Region gedrehte Erklärvideo anschauen, das Schritt für Schritt zeigt, wie aus einer einfachen Fläche eine artenreiche und lebendige Blumenwiese entsteht.
- Interessierte können sich das Saatgut abholen und selbst eine Blühfläche anlegen.
- Foto: KEM Hohe Salve
- hochgeladen von Barbara Fluckinger
Workshop und Beratung
Des Weiteren gibt es einen Blühwiesen-Workshop am 25. April und eine Gartenberatung am 12. und 19. März. Den Auftakt zur neuen Projektsaison bildete übrigens eine Informationsveranstaltung am 26. Februar in Angath. Matthias Karadar von der Initiative „Natur im Garten“ erklärte dabei, wie das Anlegen und Pflegen von Blühwiesen funktioniert. KEM-Manager Michael Kirchmair freut sich auf viele neue Teilnehmer: „Unser Ziel ist es, ein zusammenhängendes Netzwerk vieler kleiner Blühflächen zu schaffen, das die Artenvielfalt in unserer Region stärkt.“
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