100 Jahre Republik
Wieser zeigt diesmal Rares aus Kufstein im Ersten Weltkrieg

Dietmar Wieser mit einer Fotografie, die serbische Kriegsgefangene auf der Kufsteiner Festung zeigt, am selben Ort, wo die historische Aufnahme entstand.
  • Dietmar Wieser mit einer Fotografie, die serbische Kriegsgefangene auf der Kufsteiner Festung zeigt, am selben Ort, wo die historische Aufnahme entstand.
  • Foto: Noggler
  • hochgeladen von Sebastian Noggler

KUFSTEIN (nos). Selten gehörtes und von den meisten noch nie Gesehenes, das ist eines der Spezialgebiete des Kufsteiner Pädagogen und Sammlers Dietmar Wieser. Nach erfolgreichen und spannenden Vorträgen zur Festungsstadt im Zweiten Weltkrieg nahm sich der Schriftführer des Heimatvereins diesmal – passend zum Gedenkjahr 2018 – des Ersten Weltkriegs an und liefert neuerlich besondere Raritäten für Geschichts- und Heimatinteressierte.
"Kufstein(er) im 1. Weltkrieg" wird am Samstag, dem 10. November, im Kultur Quartier präsentiert, wiederum begleitet von einer liebevoll gestalteten, 96 Seiten starken Broschüre voller Informationen und historischen Fotos, die einen Bogen von der Vorkriegszeit über Euphorie und Ernüchterung bis zur Hungerkrise und den holprigen Anfängen der jungen Ersten Republik spannen. Dabei nimmt sich Wieser besonders den "Alltagsgeschichten" der Festungsstädter an, wofür er in den vergangenen Jahren allerlei Quellen durchforstete, etwa mehrere Jahrgänge des "Grenzboten". Herausgekommen ist eine interessante Mischung aus Ernstem und Kuriositäten, insgesamt eine lebendige Darstellung einer fast vergessenen Zeit, die erst 100 Jahre zurück liegt.

Die Broschüre "Kufstein(er) im 1. Weltkrieg" ist am Vortragsabend im Kulturquartier erhältlich, später auch bei "papier + bücher ögg" (Arkadenplatz) sowie im Festungs-Shop. Dort finden sich auch die Broschüren zu den vorangegangenen Vorträgen des Kufsteiner Sammlers.

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