FP-Schimanek will "Zeitumstellung abschaffen"

Carmen Schimanek - Nationalratsabgeordnete
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WÖRGL. "In Ungarn gehen die Uhren künftig anders. Zumindest soll in 1 bis 2 Jahren die Sommerzeit permanent beibehalten werden. Das beinhaltet ein entsprechender Gesetzesentwurf vom Wirtschaftsausschuss des ungarischen Parlaments, der dort einstimmig gebilligt wurde. Dass dieser Gesetzesentwurf im Plenum abgelehnt wird, gilt als unwahrscheinlich", so FPÖ NAbg. Carmen Schimanek, die sich eine ähnliche Lösung auch in Österreich wünscht. "Eine Beibehaltung der Sommerzeit hätte für alle nur Vorteile. Denn durch die Abschaffung der Winterzeit kann das ganze Jahr hindurch das Tageslicht besser genutzt werden, auch entfallen die bekannten negativen Auswirkungen, die sich bei vielen Menschen im Rahmen einer Zeitumstellung zeigen. Dies beweisen zahlreiche Studien von Medizinern, die festgestellt haben, dass sich der Organismus mit der Anpassung an den plötzlichen Rhythmuswechsel schwer tut. Besonders Menschen mit Schlafstörungen oder organischen Erkrankungen haben hier große Probleme." Schimanek lässt auch das gern strapazierte Energieersparnisargument nicht gelten. "Auch das ist längst widerlegt. Zwar spart man während der Sommerzeit abends elektrisches Licht, jedoch wird morgens mehr geheizt, besonders in den kalten Monaten März, April und Oktober. Dies haben Studien eindeutig bewiesen. Wie auch, dass dadurch der Energieverbrauch steigt. Vielleicht können wir in Österreich ebenfalls darüber diskutieren, die Zeitumstellung abzuschaffen."

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