Für Bezirks-SPÖ "ist Luft nach oben da"

Franz Bittersam, Patricia Bittersam-Horejs und NR Christian Kovacevic (v.l.)
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BEZIRK (nos). Sie nennen sich selbst die "neue SPÖ", angefangen mit Landesobfrau Elisabeth Blanik und "rundum erneuertem Team", die Sozialdemokraten in Tirol und auch im Bezirk Kufstein, und sind gekommen, um sich "gegen die stockkonservative Männerclique durchzusetzen", wie Patricia Bittersam-Horejs im Ton ihrer Landeschefin erklärt.
Die Bezirksfrauenvorsitzende ist Spitzenkandidatin der SPÖ im Bezirk Kufstein und präsentierte gemeinsam mit NR Christian Kovacevic (Bezirksobmann, Bezirksliste Platz 2) und ihrem Mann Franz Bittersam, Bezirksobmann-Stellvertreter der SPÖ und auf Platz 8 des Wahlkreisvorschlags, den Weg und das Team der Sozialdemokraten. Dass man nicht die ganze Mannschaft zur Präsentation auffuhr, habe einen einfachen Grund, so Bittersam-Horejs: "weils bei der SPÖ halt doch so üblich ist, dass die Kandidaten arbeitstätig sind".

"Es ist Potenzial nach oben da", meint die Spitzenkandidatin mit Blick auf die jüngsten Wahlergebnisse der Sozialdemokraten im Bezirk über alle Vertretungsebenen hinweg, "ein Direktmandat ist sicher ambitioniert, aber möglich!" Hauptziel der SPÖ ist der Dazugewinn auf Landesebene.

Die aktuelle Pflegesituation – Fachkräftemangel, Pflegeregress, etc – sei "ein Ausdruck der mangelhaften Politik in den letzten Jahren". Die SPÖ will einen Fokus auf pflegende Angehörige legen, denn "hier kommen zumeist die Töchter und Schwiegertöchter zum Zug". Sie sollen unterstützt werden, auch gegen das eigene "Ausbrennen". Vorallem die Kooerdination bereits bestehender Angebote sei notwendig, weiß Diplomsozialarbeiterin Bittersam-Horejs. Ein weiterer Brennpunkt sei der Ausbau der Kinderbetreuung, besonders in Ferienzeiten. Gerade für Alleinerziehende sei dies nicht zu stemmen.
In der regionalen Verkehrsmisere "geht es nicht um persönliche Befindlichkeiten", sondern um sinnvolle Maßnahmen, meint die Ebbserin. Hier müsse man auch "auf den hausgemachten Verkehr" schauen und handeln. Im Großen und Ganzen verweisen die Sozialdemokraten auf das Wahlprogramm der Landespartei.

Die SPÖ-Kandidaten wollen im Wahlkampf verstärkt "mit den Menschen vor Ort ins Gespräch kommen" und die "leisen Stimmen hören". Dafür setzen sie auf Straßenverteilaktionen und Hausbesuche. Die dabei gesammelten Probleme der Bevölkerung wolle man an die Landesparteichefin kommunizieren. "Wir werden in den Gemeinden laufen ohne Ende!"

Die SPÖ-Kandidaten im Bezirk Kufstein

  1. Bittersam-Horejs Patricia, 1968, Diplomsozialarbeitern, Ebbs
  2. Kovacevic Christian, 1983, Speditionsangestellter / NR, Wörgl
  3. Nerad Barbara, 1962, Angestellte, Reith i. A.
  4. Rieser Wolfgang, 1964, Angestellter, Schwoich
  5. Sandbichler Beate, 1965, Angestellte, Ebbs
  6. Gfäller-Einsank Alexander, 1973, Elektriker, Kufstein
  7. Huber Regina, 1962, Angestellte, Bad Häring
  8. Bittersam Franz, 1966, Diplomsozialarbeiter, Ebbs
  9. Kurz Wilma, 1952, Pensionistin, Kundl
  10. Rieder Herbert, 1955, Bürgermeister, Kirchbichl

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