Kovacevic: Kindergartengebühren in Thiersee gehören neu verhandelt

SPÖ-Bezirksvorsitzender und Nationalrat Christian Kovacevic äußert sich zur Erhöhung der Kindergartengebühren in Thiersee –  eine Verteuerung in dieser Dimension könne nicht einfach so hingenommen werden.
  • SPÖ-Bezirksvorsitzender und Nationalrat Christian Kovacevic äußert sich zur Erhöhung der Kindergartengebühren in Thiersee – eine Verteuerung in dieser Dimension könne nicht einfach so hingenommen werden.
  • Foto: SPÖ Tirol
  • hochgeladen von Barbara Fluckinger

THIERSEE/BEZIRK (red). SPÖ-Bezirksvorsitzender und Nationalrat Christian Kovacevic äußert sich in einer Presseaussendung zur Erhöhung der Kindergartengebühren in Thiersee. Die SPÖ sieht sich im Prüfungsergebnis des Landes bestätigt.
Der groß angelegte Widerstand in der Hochtalgemeinde scheine immer wirksamer zu werden, so Kovacevic. Die Abteilung Bildung des Landes Tirol bestätige nun, dass die massive Erhöhung der Kindergartengebühren nicht angemessen war.
"Gegen eine moderate Anhebung der Gebühren ist nichts einzuwenden, das ist völlig normal und legitim. Aber eine Verteuerung in dieser Dimension kann nicht einfach so hingenommen werden. Dafür fehlt den Bürgern jegliches Verständnis“, sagt SPÖ-Bezirksvorsitzender und Nationalrat Christian Kovacevic, der selbst in seiner Heimatgemeinde Wörgl als Gemeinderat und Sozialreferent für Kinderbetreuung zuständig ist.
Nicht nur die Stellungnahme aus dem ÖVP-geführten Ressort sei ausschlaggebend. Auch die gestartete Unterschriftenaktion mit nahezu 500 Unterschriften (bei knapp 2.400 Wahlberechtigten) sei, so Kovacevic, ein klares politisches Signal der Bevölkerung. "Der Druck auf den Bürgermeister steigt nun massiv. Wenn mehr als ein Fünftel der Wahlberechtigten gegen die Erhöhung unterschreibt, kann man nicht einfach zur Tagesordnung übergehen", kommentiert der Unterländer Nationalratsabgeordnete die aktuelle Lage in Thiersee.
Kovacevic fordert zudem eine Neuverhandlung der Gebühren: "Offensichtlich war die Eskalation nötig, um Land und Gemeinde zum Handeln zu bewegen. Jetzt heißt es ‚Zurück an den Start‘, damit für nächstes Jahr eine verträgliche Lösung für alle Beteiligten gefunden werden kann.“

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