Verkehr
Kufsteiner Nationalräte begrüßen Beschluss zur Bekämpfung der Mautflucht

Mit dem nun im Nationalrat gefassten Beschluss wurde der Verkehrsminister damit beauftragt, einen Bericht zu verfassen. Das Thema: Mautflucht und wie man diese speziell in Grenzregionen, wirksam bekämpfen kann. (Symbolfoto)
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  • Mit dem nun im Nationalrat gefassten Beschluss wurde der Verkehrsminister damit beauftragt, einen Bericht zu verfassen. Das Thema: Mautflucht und wie man diese speziell in Grenzregionen, wirksam bekämpfen kann. (Symbolfoto)
  • Foto: ZOOM.Tirol
  • hochgeladen von Barbara Fluckinger

Beschluss im Nationalrat: Verkehrsminister soll bis Ende Oktober Bericht verfassen, wie man Mautflucht bekämpfen kann.

BEZIRK KUFSTEIN/WIEN (red). Ein Beschluss, der besonders für den Bezirk Kufstein von großem Interesse ist, wurde am Mittwoch, den 3. Juli im Nationalrat gefasst. Es ging darum, den Verkehrsminister damit zu beauftragen, bis 31. Oktober einen Bericht zu verfassen, wie die Mautflucht, speziell in Grenzregionen, wirksam bekämpft werden kann.
Besonderes Augenmerk wurde in der Antragsbegründung dem Tiroler Unterinntal geschenkt. Die Nationalräte aus dem Bezirk Josef Lettenbichler (ÖVP), Christian Kovacevic (SPÖ) und Carmen Schimanek (FPÖ) zeigten sich über den Beschluss erfreut. Es sei dies ein erster Schritt zu einer Lösung der Kufsteiner Stauproblematik.

Lettenbichler und Kovacevic: Freude über 'parteiübergreifenden' Schritt

„Als Basis für künftige Beschlüsse freut es mich, dass es parteiübergreifend Einigkeit darüber gibt, dass es für die Lösung der Maut-Flucht-Problematik in Kufstein und anderer Regionen sachlich, objektiver Fakten bedarf", sagt Lettenbichler. Diese hat das Ministerium nun bis Ende Oktober 2019 zu liefern. Besondere Berücksichtigung sollen dabei regionale Besonderheiten wie IG-Luft-Gebiete oder der Gewährleistung der Verkehrs- und Versorgungssicherung – beides für Kufstein zutreffend – erfahren, konkretisiert Lettenbichler.
„Unsere Hartnäckigkeit hat sich gelohnt. Es freut mich für die verkehrsgeplagten Bürger in und um Kufstein, dass nun doch noch ein parteiübergreifender, entscheidender Schritt gesetzt werden konnte. Mit dieser Vorarbeit kann die neue Regierung in unserem Sinne weiterarbeiten,“ ist Kovacevic glücklich über den Beschluss.

Schimanek: Beschluss ist Signal

Schimanek zeigt sich zwar erfreut, mahnt jedoch ein, dass ein Bericht noch keine endgültige Maßnahme ist: „Leider bringt ein Bericht noch kein Auto von niederrangigen Netz auf die Autobahn, aber der Beschluss ist ein starkes, überparteiliches Signal an den künftigen Verkehrsminister, dass wirklich was geschehen muss. Darüber hinaus ist es positiv, dass mit Ende Oktober dann auch konkrete, durchführbare Maßnahmen vorliegen werden.“

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