"Wohnungsvergabe" in Kufstein
Ranzmaier nimmt zu Kritik selbst Stellung

FPÖ-Stadtparteiobmann und LA Christofer Ranzmaier nahm nun auf seiner Facebook-Seite ausführend Stellung zum Wirbel rund um eine vermeintliche Wohnungsvergabe an ihn.
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  • FPÖ-Stadtparteiobmann und LA Christofer Ranzmaier nahm nun auf seiner Facebook-Seite ausführend Stellung zum Wirbel rund um eine vermeintliche Wohnungsvergabe an ihn.
  • Foto: Noggler/BB Archiv
  • hochgeladen von Barbara Fluckinger

FPÖ-Politiker erklärt in Stellungnahme Sachverhalt zu vermeintlicher Wohnungsvergabe aus seiner Sicht. Er orte in der ersten Berichterstattung eine "gefährliche Halbwahrheit". 

KUFSTEIN (bfl). Nun äußerte sich auch der Kufsteiner FPÖ-Stadtparteiobmann und LA Christofer Ranzmaier selbst zu den Vorwürfen, die gegen ihn erhoben wurden. Zur Erinnerung: Laut einem Bericht der Tiroler Kronenzeitung hätte eine vermeintlich geplante Vergabe einer geförderten Sozialwohnung an Ranzmaier in Kufstein stattfinden sollen. Ranzmaiers Mutter, die in der Südtirolersiedlung lebt und dort auch ein lebenslanges Wohnrecht hat, erklärte gegenüber der NHT, dass sie nur "absiedeln" wolle, wenn auch ihr Sohn eine Wohnung bekäme. Darüber wurde auch in einer Tageszeitung berichtet, woraufhin Kritik durch mehrere Politiker folgte. Die FPÖ dementierte sofort. Ranzmaier selbst habe vor dem Gespräch mit der Neuen Heimat Tirol nichts von den Plänen seiner Mutter gewusst.  

Ranzmaier: "Gefährliche Halbwahrheit"

Auch Ranzmaier selbst lieferte nun eine ausführliche Stellungnahme dazu, die er auf seiner Facebook-Seite veröffentlichte. "Angesichts eines Abgeordnetengehalts kann mit Sicherheit nicht davon gesprochen werden, dass es da eine soziale Bedürftigkeit in irgendeine Richtung geben würde, die diese (wohlweislich niemals von mir artikulierte) Forderung nach einer Gemeindewohnung rechtfertigen würde", so Ranzmaier. 
Die Streichung der Forderung habe er von seiner Mutter "im ersten Moment verlangt, wo es mir möglich war, ohne dass sie dabei das Gesicht verliert". Das sei direkt nach dem Erstgespräch mit der Neuen Heimat gewesen. "Es war nämlich (...) nie in meinem Interesse", sagt Ranzmaier. 
Der FPÖ-Politiker holte auch gleich zum Gegenschlag aus und kritisierte die Arbeitsweise der Tageszeitung, die mit ihrem Artikel den Stein ins Rollen gebracht hatte. Ihm und seiner Mutter sei das gebührende Recht der Stellungnahme des Betroffenen nicht gewährt worden, erklärt Ranzmaier. So sei zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels die Forderung seiner Mutter bereits vom Tisch gewesen, sagt Ranzmaier, der so weit ging, den Inhalt des Artikels als "gefährliche" Halbwahrheit zu bezeichnen. 

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Wirbel um vermeintliche Wohnungsvergabe an Ranzmaier (FPÖ) in Kufstein
FPÖ-Stadtparteiobmann und LA Christofer Ranzmaier nahm nun auf seiner Facebook-Seite ausführend Stellung zum Wirbel rund um eine vermeintliche Wohnungsvergabe an ihn.
Es sei  "nie" in seinem Interesse gewesen, die besagte Wohnung in der Südtiroler Siedlung zu erlangen, sagt Ranzmaier.
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