Für Lkw-Abfahrverbote
VP-Margreiter hat "überhaupt kein Verständnis für den Lkw-Tanktourismus"

"Wenn Rettungskräfte durch verstopfte Abfahrten behindert werden und wertvolle Zeit bei Einsatzfahrten verlieren, dann brennt der Hut", sagt Brixleggs Bgm Rudi Puecher.
  • "Wenn Rettungskräfte durch verstopfte Abfahrten behindert werden und wertvolle Zeit bei Einsatzfahrten verlieren, dann brennt der Hut", sagt Brixleggs Bgm Rudi Puecher.
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  • hochgeladen von Sebastian Noggler

Margreiter und Puecher demonstrieren „volle Unterstützung für die geplante Ausweitung des LKW-Abfahrverbots“ entlang der Inntalautobahn.

BEZIRK KUFSTEIN (red). Volle Unterstützung für das von Tirols Landeshauptmann Günther Platter geplante LKW‑Abfahrverbot "zu den Billigtankstellen entlang der A12", so die VP in einer Aussendung am Mittwoch, den 21. August, komme von Breitenbachs Bgm. LA Alois Margreiter und dem Obmann des Kufsteiner Krankenhausverbandes, Brixleggs Bgm. Rudolf Puecher.

Bezirk Kufstein "massiv belastet"

"Ich habe überhaupt kein Verständnis für den Lkw-Tanktourismus, der die Menschen in den betroffenen Inntalgemeinden massiv belastet. Die großzügigen Rabatte, die den internationalen Frächterfirmen bei diesen Tankstellen gewährt werden, sind ohne Zweifel ein Teil des Tiroler Transitproblems. Wenn es eine Möglichkeit gibt, dieses Abfahrtsverbot - von dem der Ziel- und Quellverkehr natürlich auszunehmen ist - umzusetzen, bin ich der erste, der sich zu hundert Prozent dafür einsetzt. Nicht nur weil ich von der Sinnhaftigkeit dieser Maßnahme voll und ganz überzeugt bin, sondern auch weil mein Heimatbezirk Kufstein mit sieben LKW-Tankstellen entlang der Autobahn am massivsten von dieser Problematik betroffen ist"

VP-LA Bgm. Alois Margreiter

Medizinische Versorgungssicherheit

Nicht nur als Bürgermeister von Brixlegg, sondern auch in seiner Funktion als Obmann des Krankenhausverbandes kämpfe auch Rudolf Puecher "schon länger gegen die Auswüchse des Tanktourismus": "Die bei der Autobahnabfahrt Kufstein-Süd zu den Diesel-Tankstellen abfahrenden Lkw verschärfen die ohnehin angespannte Verkehrssituation rund um das Kufsteiner Bezirkskrankenhaus zusätzlich. Wenn Rettungskräfte durch verstopfte Abfahrten behindert werden und wertvolle Zeit bei Einsatzfahrten verlieren, dann brennt der Hut. Hier geht es um die Sicherheit der Bevölkerung. Auch wenn ich verstehe, dass Tankstellenbetreiber aus geschäftlichen Interessen gegen diese Maßnahmen poltern werden, hat für mich die Versorgungssicherheit der Menschen bei medizinischen Notfällen absolute Priorität."

Einen Beitrag zur Verkehrssituation zwischen A12 und BKH Kufstein finden Sie hier.

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