Politik
Wirbel um vermeintliche Wohnungsvergabe an Ranzmaier (FPÖ) in Kufstein

Gegen FPÖ-Stadtparteiobmann und LA Christofer Ranzmaier wurden in Kufstein nun Vorwürfe laut – es geht um die vermeintliche Vergabe einer geförderten Sozialwohnung in der Südtiroler Siedlung an den Politiker. Die FPÖ widersprach den Vorwürfen.
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  • Gegen FPÖ-Stadtparteiobmann und LA Christofer Ranzmaier wurden in Kufstein nun Vorwürfe laut – es geht um die vermeintliche Vergabe einer geförderten Sozialwohnung in der Südtiroler Siedlung an den Politiker. Die FPÖ widersprach den Vorwürfen.
  • Foto: Noggler/BB Archiv
  • hochgeladen von Barbara Fluckinger

Grüne Politiker kritisieren Ranzmaier: Der FPÖ-Stadtparteiobmann und LA habe sich eine geförderte Sozialwohnung in Kufsteiner Südtiroler Siedlung "ergaunern" wollen. FPÖ dementiert: Ranzmaiers Mutter habe ohne sein Wissen Pläne für eine zweite Wohnung verfolgt.

KUFSTEIN (bfl). Es war ein Aufschrei, der am Donnerstag, den 13. August durch mehrere Reihen von grünen Politikern ging. Grund dafür war eine vermeintlich geplante Vergabe einer geförderten Sozialwohnung an den FPÖ-Stadtparteiobmann und LA Christofer Ranzmaier in Kufstein. Diese hätte zumindest laut einem Bericht der Tiroler Kronenzeitung stattfinden sollen. 
Der Vorwurf der Grünen dazu: Ranzmaiers Mutter, die in der Südtirolersiedlung lebt und dort auch ein lebenslanges Wohnrecht hat, habe ihrer bevorstehenden Absiedelung nur zustimmen wollen, wenn ihr Sohn auch eine Wohnung im neuen Komplex bekäme. Der gemeinnützige Bauträger Neue Heimat Tirol (NHT) wollte – laut den den BEZIRKSBLÄTTERN vorliegenden Informationen – dem Wunsch auch nachkommen. 
„Sozialer Wohnbau ist für die Menschen und Familien da, die ihn auch wirklich benötigen. Dazu zählen verantwortungslose FPÖ-Politiker wie Ranzmaier definitiv nicht“, sagte darauf Victoria da Costa (Offenes Grünes Forum Kufstein). Sie warf Ranzmaier vor, er habe sich eine Sozialwohnung "ergaunern" wollen. Sie forderte, dass der Wohnungsausschuss der Stadtgemeinde Kufstein diesem Ansinnen "entschieden einen Riegel vorschieben" müsse. In dasselbe Horn blies der grüne Wohnsprecher Michael Mingler: "(...) bei Ranzmaier kann jeder sehen, dass sein Abgeordneten-Gehalt die Einkommensgrenzen von 36.000 Euro Jahr deutlich übersteigt [Anm.: 3.000 Euro monatlich Jahreszwölftel laut Wohnbauförderungs-Richtlinie]", so Mingler.  

FPÖ: Ranzmaier war "nicht eingeweiht"

FPÖ-Landesparteigeneralsekretär Patrick Haslwanter war indes noch am selben Tag, um "Aufklärung" bemüht. Er bestätigte, dass am 30. Juli ein Gespräch bei der Neuen Heimat Tirol mit der Mutter und Christofer Ranzmaier stattgefunden habe. "Im Zuge des Gesprächs sagte die Mutter dann, dass sie nur absiedeln wolle, wenn ihr Sohn auch eine Wohnung in diesem Komplex bekäme", so Haslwanter in einem Statement. Ranzmaier sei in die Pläne seiner Mutter vorab allerdings nicht eingeweiht gewesen. Er hätte nach dem Gespräch seiner Mutter auch deutlich gesagt, dass das "nicht ginge als Politiker“, erläutert Haslwanter.
Ranzmaier sei davon ausgegangen, dass seine Mutter dies den Verantwortlichen der NHT unmittelbar danach auch gesagt habe, dass „er keine gemeinnützige Wohnung wolle, und es auch nicht tragbar für einen Politiker sei“, konkretisiert Haslwanter, der festhält, dass die Mutter dies dann allerdings den betreffenden Personen der NHT, auf seine erneute Nachfrage, erst am Montag 10. August telefonisch mitgeteilt habe.

Aktuelle Nachrichten aus dem Bezirk Kufstein finden Sie hier.

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