Tom Tailor Radteam Wörgl
Radteam mit Kreativität in der Zwangspause

Teamfoto von 2019
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Die Vorbereitungsperiode des RC ARBÖ Tom Tailor Wörgl hatte im November 2019 begonnen und war bereits erfolgreich im Laufen. Diese wurde abrupt durch die gesetzlichen Verordnungen unterbrochen und Rad-Ausfahrten in Tirol zur Gänze untersagt.

TIROL/WÖRGL (sch). In der Corona-Zwangspause im Sport ist jetzt die Kreativität gefragt. Vom üblichen Radtraining auf der Straße ging es mit neuen Technologien zurück zum Heimtrainer und vom Krafttraining im Fitnesscenter nach Hause ins Wohnzimmer. Fotos: alles Archivfots vom Verein).

Simultionsfähige Technik

Neue Technologien, wie z.B. Radtraining über die Zwift-Plattform werden von den Sportlern in Anspruch genommen. Dazu werden bluetooth-fähige Heimtrainer benötigt, die Echtfahrten mit allen Schwierigkeitsgraden simulieren und gleichzeitig über einen Bildschirm die gefahrene Strecke visualisieren. Dies ermöglicht es sowohl Einzeltrainings als auch gemeinsame virtuelle Ausfahrten wie auch Wettkämpfe durchzuführen. Dazu verbinden sich die Fahrer zeitgleich auf der Zwift-Plattform im Internet und können sich somit zeitgleich auf derselben Strecke messen.
Zur aktuellen Situation wurden von der BEZIRKSBLÄTTER-Sportredaktion nachstehende Meinungen eingeholt:

Trainer Günther Feuchtner -

"...es gilt nun die Motivation der Rennfahrer trotz dieser widrigen Umstände weiterhin aufrecht zu erhalten. Die Trainingsplanung musste entsprechend abgeändert werden, da auf Sicht keine Rennen stattfinden werden. Daher muss die Intensität vermindert werden um die Leistungsspitze zeitmäßig nach hinten zu verschieben. Die Trainingspläne wurden auf Indoor-Training umgestellt. Die Kommunikation zwischen Trainer und FahrerInnen wurde von persönlichen Kontakten auf WhatsApp Gruppe und ausführliche Telefonate umgestellt."

Trainer Alois Kronthaler -

"...der Hauptfokus ist derzeit die aeroben Fähigkeiten und die Kraft so gut es geht aufrechtzuerhalten mit Training auf der Rolle bzw. Krafttraining. Dabei spielt es eine zentrale Rolle die Motivation der Fahrer/innen aufrechtzuerhalten, denn es ist nicht leicht indoor zu trainieren, wenn draussen der Frühling beginnt und man vor allem nicht weiß wann die ersten Wettkämpfe stattfinden. Wir hoffen alle, dass sich die Situation möglichst schnell wieder bessert und zumindest ein bisschen Normalität in den Alltag / ins Training einziehen kann."

: Gruppenfoto mit Trainer Alois Kronthaler.
  • : Gruppenfoto mit Trainer Alois Kronthaler.
  • Foto: RC ARBÖ Wörgl
  • hochgeladen von Friedl Schwaighofer

Rennfahrer Emilio Halbmayer

"...es ist für alle, speziell für die motivierten Jugendrennfahrer, die um diese Zeit für gewöhnlich schon an den ersten Rennen teilnehmen würden, eine schwierige Lage. Aber durch Jammern und Klagen verbessert sich die Situation auch nicht, im Gegenteil. Anfangs tat ich mir sehr schwer von meinem gewohnten Lebensrhythmus abzuweichen - Schule gehen, nachmittags Training, abends noch zu lernen und dann schlafen zu gehen. Nach der erste Woche ging dies schon viel besser, man bekommt vom Lehrpersonal definitiv genügend Arbeitsaufträge zugestellt und hat mit dem Training zusätzlich keine Probleme, dass der Tag zu lang wird. Ich denke, das Beste ist die Situation hinzunehmen, wie sie ist und ich versuche das Beste daraus zu machen. Hoffentlich beruhigt sich die Lage bald wieder und der Schulalltag und der Radsport können wieder ihren alten Lauf nehmen."

Rennfahrer Luca Oberlechner -

...wir Radsportler sind mit der aktuellen Lage natürlich sehr eingeschränkt. Ich persönlich trainiere hauptsächlich auf der Rolle. Nebenbei mache ich aber auch noch Kraftübungen, um mich in dieser besonderen Zeit fit zu halten und hoffe dass ich in naher Zukunft wieder Rennen bestreiten kann.

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