Generalversammlung 2019
Euregio Inntal versammelt sich in Flintsbach

Georg Dettendorfer bei seinem Vortrag zum Transitverkehr.
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  • Georg Dettendorfer bei seinem Vortrag zum Transitverkehr.
  • Foto: Hans Osterauer
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Der Verein blickt bei der Generalversammlung 2019 in Flintsbach auf mehr als zwanzig Jahre der erfolgreichen Zusammenarbeit über Grenzen hinweg.

FLINTSBACH/BEZIRK KUFSTEIN (red). Am 25. Juli fand die jährliche Generalversammlung (GV) des Vereins "Euregio Inntal" in der der „Alten Post“ in Flintsbach statt. Vorstand und Geschäftsführung wurden von der GV entlastet. Die Euregio Inntal blickte dabei auch auf die aktuellen Entwicklungen zum Thema Verkehr und Gütertransport und sieht sich als ein "verbindendes Element" zwischen Nord und Süd.

Transit: Euregio kann verbinden

Der Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer (IHK), Georg Dettendorfer, hielt einen hochinteressanten Vortrag über den Güterferntransport auf der Schiene und Straße. Er ließ keinen Zweifel daran, dass die Verlagerung der Güter im Fernverkehr von der Straße auf die Schiene unumgänglich ist. Er bezeichnete den Bau des Nordzulaufes zum Brenner Basistunnel mehr als dringend, wenn man die Straße entlasten und die Klimaziele erreichen wolle.
Dettendorfer betonte die Wichtigkeit, der derzeit auf Regierungsebene stattfindenden Gespräche, die am 25. Juli zu einem Verkehrsgipfel in Berlin führten. Das Ergebnis war eine zehn Punkte umfassende Vereinbarung als Grundlage für weitere Gespräche. Die Euregio Inntal kann dabei ein wichtiges, verbindendes Element sein, so Georg Dettendorfer.
Seit über zwanzig Jahre setzt sich Euregio Inntal für die grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen Tirol und Bayern ein. Dem NPO-Verein, gehören über achtzig Mitgliedern aus den Landkreisen Rosenheim und Traunstein, der kreisfreien Stadt Rosenheim und den Bezirken Kitzbühel und Kufstein an. Die Euregio Inntal ist Plattform und Drehscheibe für grenzüberschreitende Belange und interregionale Zusammenarbeit.

Euregio förderte zahlreiche Projekte

Vor den zahlreich erschienenen Mitgliedern aus Bayern und Tirol präsentierte das Euregio Inntal Team die Projekte und Aktivitäten des letzten Jahres.
Präsident Walter J. Mayr zeigte anhand aktueller europäischer und regionaler Themen auf, wie wichtig die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist. Mit Unterstützung der Euregio Inntal sind in den letzten vier Jahren Interreg-Projekte mit einem Gesamtvolumen von über 6 Millionen Euro mit max. 75 Prozent gefördert worden. Für ihre Aktivitäten wird die Euregio-Geschäftsstelle ebenso aus dem Interreg-Programm der EU gefördert. Die Beiträge der Mitglieder zu Führung der Geschäftsstelle betrugen in den letzten vier Jahren nur 94.000 Euro.
Viele der geförderten Vorhaben, so Mayr, würden sich ergänzen und von den Synergieeffekten profitieren, nicht nur die Projektträger, sondern auch die gemeinsame Grenzregion. Neben den Themen Mobilität, Klimaschutz und „Sanfter Tourismus“ wird sich die Euregio Inntal auch weiterhin für die Aus- und Weiterbildung einsetzen.
Geschäftsführerin Esther Jennings konnte bei der Versammlung von 16 laufenden Interreg-Projekten und zahlreichen Informations- und Vernetzungsveranstaltungen berichten. Präsident Mayr schloss die Versammlung mit einem großen Dankeschön an die Mitglieder und Freunde der Euregio Inntal, ohne deren Engagement, eine erfolgreiche, grenzübergreifende Arbeit nicht möglich wäre.

Georg Dettendorfer bei seinem Vortrag zum Transitverkehr.
Die Mitglieder und Teilnehmer der Generalversammlung vor der Alten Post Fischbach.
Autor:

Barbara Fluckinger aus Kufstein

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