Landesüblicher Empfang
Europäisches Forum Alpbach beging Tiroltage mit Festakt

Die Landeshauptleute der Europaregion (li.) LH Maurizio Fugatti, LH Günther Platter und LH Arno Kompatscher (re.) und der Erzbischof von Salzburg Franz Lackner beim Landesüblichen Empfang in Alpbach.
7Bilder
  • Die Landeshauptleute der Europaregion (li.) LH Maurizio Fugatti, LH Günther Platter und LH Arno Kompatscher (re.) und der Erzbischof von Salzburg Franz Lackner beim Landesüblichen Empfang in Alpbach.
  • Foto: Land Tirol/Sedlak
  • hochgeladen von Barbara Fluckinger

LH Platter bei Tiroltagen: „Investitionen in Forschung entscheidend für positive Entwicklung der Euregio.“ Bürgerinitiativen gegen Asbest in Kufstein und Schwoich setzten Zeichen mit Kunstaktion.

ALPBACH (red). Zum 75. Mal treffen Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft beim "Europäischen Forum Alpbach" (EFA) im kleinen Bergdorf aufeinander. Der Auftakt zur heurigen Ausgabe fand bereits am Mittwoch, den 14. August in Alpbach statt. Dabei widmet sich das "Forum" bis 30. August dem Thema "Freiheit und Sicherheit".
Im Fokus der diesjährigen Tiroltage, die vom 16. bis 18. August in Alpbach stattfanden, stand indes "Forschung in der Europaregion“. Die offizielle Eröffnung der Tiroltage wurde am Sonntag, den 18. August mit einem landesüblichen Empfang und Festakt zelebriert. Im Anschluss stand eine Präsentation der Ergebnisse des "EuregioLabs" auf dem Programm, dies mit anschließender Diskussion. Der Tenor der anwesenden drei Landeshauptleute der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino: Grenzüberschreitende Forschung sei ein Zukunftsthema, das den drei Ländern Antworten auf aktuelle Fragen liefern soll.

Forschung ist "Zukunftsthema"

"Tirol – das Bundesland, aber natürlich auch die Europaregion – verfügt über das nötige Selbstbewusstsein und die wirtschaftliche Stärke, Forschung in der Europaregion voranzutreiben. Wir verfügen aber auch über etwas, das mindestens so wichtig ist: die Bereitschaft, Neues zu wagen, wenn Bewährtes überholt ist“, betont Landeshauptmann Günther Platter in seiner traditionellen Rede am Alpbacher Kirchplatz. „Wir haben uns einmal mehr einiges vorgenommen und mit ‚Forschung in der Europaregion‘ ein echtes Zukunftsthema auf die Agenda gesetzt.“
„In Tirol werden jährlich 911 Millionen Euro in die Forschung investiert, 85 Prozent davon finanzieren die öffentliche Hand und Unternehmen. Mit einer Forschungsquote von 3,13 Prozent liegt Tirol dabei über dem EU-Durchschnitt von zwei Prozent. Mehr als 5.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Bereich der Forschung und Entwicklung in Tirol tätig“, zieht der Landeshauptmann für die Tiroler Forschungspolitik Bilanz und ist überzeugt, dass Investitionen in die Forschung, Investitionen in die Zukunft sind und zu einer positiven Entwicklung nicht nur Tirols, sondern der gesamten Europaregion beitragen.

Grenzüberschreitende Forschung für drei Länder

"Forschung kennt keine Grenzen: Sie soll allen dienen und allen zugänglich sein. Insofern freut es mich, dass die heurigen Tiroltage hier in der Denkwerkstatt von Alpbach die Forschungsarbeit unserer Europaregion in den Mittelpunkt stellen. Dadurch wird deutlich, dass die Forschung in den drei Ländern Tirol, Südtirol und Trentino Antworten auf aktuelle Fragen unserer Gesellschaft liefert sowie gerne und gut grenzüberschreitend zusammenarbeitet. Es freut mich auch zu sehen, dass die von der Euregio geförderten Austauschprogramme sowohl zwischen Forschenden als auch Studierenden Früchte tragen“, betont Südtirols LH Arno Kompatscher.
"Die Initiativen des EVTZ, insbesondere der Euregio-Wissenschaftsfonds, stellen eine wertvolle Chance für unsere drei Länder dar. Wir sind drei Berggebiete entlang der strategisch bedeutsamen Brennerachse mit einer gemeinsamen Geschichte und gemeinsamen Bedürfnissen und Problemen. Die Zusammenarbeit in der Forschung, das Teilen von Projekten, Labors und Forschern ebenso wie die Stärkung des Technologietransfers und die Initiierung von Spin-offs und Industrieclustern müssen die Schwerpunkte der Europaregion der Zukunft sein“, ergänzt LH Maurizio Fugatti.

Kunstkollektiv setzt Zeichen

Ebenso ein Thema der Eröffnung waren auch die im Raum stehenden Asbest-Deponieprojekte in Kufstein und Schwoich. Mit einer Kunst- und Protestaktion setzten die künstlerischen Aktivisten des Kunstkollektivs "Wildwuchs" ein Zeichen. Schon bei der feierlichen Eröffnung im Dorfzentrum inmitten der Schützenehrengarde machten die Aktivisten die beiden zuständigen Politiker LH Platter und Umweltlandesrätin Ingrid Felipe, sowie die sämtlichen Honoratioren und Anwesenden mit ihrer Performance auf die angesprochene Problematik der geplanten Deponie-Projekte aufmerksam. Vertreter der Bürgerinitiativen Kufstein und Schwoich übergaben zudem persönlich Petitionen und mehr als 5.000 Unterschriften.

Du möchtest die aktuellsten Meldungen aus deinem Bezirk direkt am Smartphone?

Dann aktiviere die meinbezirk Push-Nachrichten!

Jetzt aktivieren

Kommentare

online discussion

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Informiert in den Tag starten!

Mit dem Bezirksblätter "Update am Morgen".

Jetzt lesen

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen