Meister des Holzes netzwerkten in Alpbach

Rund 300 Teilnehmer erwarteten die Veranstalter für die 49. Bildungswoche der österreichischen Holzbau- und Zimmermeister.
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ALPBACH (bfl). Es ist schon zu einer Tradition geworden, dass sich die österreichischen Holzbau- und Zimmermeister im Jänner im Congress in Alpbach treffen. In diesem Jahr kamen Experten der Branche vom 15. bis 19. Jänner zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen und Themen im Holzbau zu informieren. "Wir erwarten rund 300 Teilnehmer aus Österreich, Südtirol und Bayern", sagt Organisator Martin Stöckl zu Beginn der Bildungswoche.

Reihe an Fachvorträgen

Den Startschuss für eine Woche des Netzwerkens und der Fachvorträge gab der Wirtschaftsjournalist Ronald Barazon, der sich in seinem Vortrag die Frage stellte: "Warum eignet sich die Digitalisierung für apokalytische Visionen?" Als besucherstärkster Tag wartete der Dienstag mit einer Vortragsreihe untertags und einem Liederabend mit den Herren Wunterlich auf. Den Auftakt für den Nachmittag am Dienstag machte Rene Staudacher von der Brandverhütungsstelle des Landes Tirol mit seinem Vortrag " Holz brennt, na und? Der beste Brandschutz ist das Holz selbst!". Staudacher thematisierte dabei das vorherrschende negative Bild mit dem Brandschutz behaftet ist. Dieser habe aber trotzdem, so Staudacher, seine Berechtigung und müsse richtig etabliert und geplant werden – auch und vor allem bei Holzbauwerken. Holz habe dabei als Baustoff viele Vorteile auf Grund der kurzen Bauzeit, dem guten Raumklima und nicht zuletzt, da es auch "brandsicher" sei.
Am Abend stand mit dem Vortragsabend zum Thema „Holzbau im Voralpenraum – Werksschau eines Zimmerers und Architekten“ von Architekt und Zimmermann Florian Nagler aus München ein weiterer Höhepunkt auf dem Programm. Über 250 Zuhörer lauschten dem unterhaltsamen Vortrag über gelebte Nachhaltigkeit mit ausgeklügelten Energiekonzepten und das Besinnen auf traditionelle Handwerkskunst im Holzbau.

Neuer Sportevent und Abschluss mit "Rarem"

Neben dem neu eingeführten Begrüßungsabend mit Bierverkostung gab es heuer erstmals einen Sportevent  am Mittwoch. Am Donnerstag, dem 21. Jänner, ging es indes um rechtliche und übergesellschaftliche Themen im Holzbau. Ein besonderes Highlight gab es zum Abschluss der Vorträge. Albert Maier, der in der ZDF-Sendung "Bares für Rares" Teil des Expertenteams zur Einschätzung von Antiquitäten ist, kam dafür nach Alpbach. Besucher konnten eigene Exponate aus Holz – wie beispielsweise Bilderrahmen oder alte Möbel – mitbringen und kostenlos von Maier live schätzen lassen.

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