Wirtschaft
Naturquartier feiert Dachgleiche in Kufstein

Florian Huber (Projektleiter Unterberger Immobilien), Karl Schafferer (Schafferer Holzbau), Barbara Trapl (Verkauf und Vermietung Unterberger Immobilien) und Josef Feichtner (Geschäftsführer Unterberger Immobilien) (v.l.) bei der Firstfeier.
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  • Florian Huber (Projektleiter Unterberger Immobilien), Karl Schafferer (Schafferer Holzbau), Barbara Trapl (Verkauf und Vermietung Unterberger Immobilien) und Josef Feichtner (Geschäftsführer Unterberger Immobilien) (v.l.) bei der Firstfeier.
  • Foto: ofp kommunikation
  • hochgeladen von Barbara Fluckinger

Firma Unterberger begeht Firstfeier für Kufsteiner Wohnprojekt aus Massivholz und feiert dabei vor allem den Nachhaltigkeitsgedanken. 

KUFSTEIN (bfl/red). Ein Projekt, das den Umweltschutz- und Nachhaltigkeitsgedanken widerspiegelt – so bezeichneten die Verantwortlichen das "Naturquartier" bei dessen Firstfeier jüngst in Kufstein. Am Donnerstag, den 23. Juli kamen Bauherren und Projektbeteiltigte in Kufstein zusammen, um die Dachgleiche des aus Massivholz bestehenden Wohnobjektes zu feiern.
Erst im Jänner startete man in der Festungsstadt den besonderen Holzbau des "Naturquartiers" direkt an der Weißache. In den letzten Wochen hat dieser nun sichtlich Form angenommen. Über 1.500 Kubikmeter Holz werden im Gebäude verbaut – eine Tatsache, die das Naturquartier zu einer Art Vorzeigeprojekt machen, denn im Vordergrund steht mit dieser Bauweise der Nachhaltigkeits- und Umweltgedanke. Es zeigt vorbildhaft, wie Holzbauten auch im urbanen Raum Einzug finden können. 

Projekt setzt Impuls

"Mit dem Naturquartier wird ein Impuls gesetzt", sagte auch Josef Feichtner, Geschäftsführer Unterberger Immobilien, gleich zu Beginn der Firstfeier. Unterberger Immobilien realisiert mit diesem Projekt tirolweit das erste fünfstöckige Wohngebäude, das zur Gänze in Massivholzbauweise errichtet wird. „Holz ist ein nachwachsender und regional verfügbarer Rohstoff. Gerade in Zeiten der Klimakrise und nicht zuletzt auch aufgrund von Corona steigt die Bedeutung von heimischen Materialien und kurzen Transportwegen“, betont Feichtner. Bestnoten erhält der natürliche Baustoff nicht nur für die ästhetischen Gestaltungsmöglichkeiten sowie die behagliche Atmosphäre, sondern auch in den Bereichen Wärmedämmung, Energieeffizienz, Brandschutz und Langlebigkeit. Einen weiteren Vorteil sieht Projektleiter Florian Huber in der kürzeren Errichtungszeit: „Wir konnten den Holzrohbau samt Fenster, Balkone und Fassade in nur zehn Wochen umsetzen. Dank vorgefertigter Holzelemente verkürzte sich die Bauphase im Vergleich zu herkömmlichen Bauweisen um sechs bis sieben Monate.“

Über das Projekt

Die nach Süden ausgerichtete, zentrumsnahe Wohnanlage liegt an der Weißache und wird voraussichtlich im Mai 2021 fertiggestellt. Insgesamt 34 moderne Eigentumswohnungen zwischen 24 und 135 m2 entstehen dort. Einrichten will man das "Naturquartier" übrigens nach den höchsten Qualitätsstandards „klimaaktiv Gold“.
Bei diesem Vorzeigeprojekt wird der Baustoff Holz nicht nur zur Konstruktion des Gebäudes und für die Fassade verwendet, sondern im Innenbereich zum Teil sichtbar im Decken- und Wandbereich verbaut. Auch bei der Verwendung von Dämmstoffen wird auf umweltschonende Materialien zurückgegriffen. Die Errichtung einer Photovoltaikanlage sichert die Erzeugung des Allgemeinstroms und versorgt die Elektroladestation für Autos und E-Bikes mit Strom. In der hauseigenen Tiefgarage finden nicht nur Autos, sondern auch Fahrräder reichlich Platz, denn bei der Realisierung des Naturquartiers will Unterberger Immobilien auf sanfte Mobilität setzen.

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