Neues Bürogebäude
Pfeifer investiert zum Vierziger in den Standort Kundl

Georg Walcher (Werksleiter Kundl), Ewald Franzoi (CFO Pfeifer), Anton Hoflacher (Bürgermeister von Kundl), Michael Pfeifer (CEO Pfeifer) und Architekt Klaus Ebner (v.l.) freuen sich über das neue Bürogebäude.
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  • Georg Walcher (Werksleiter Kundl), Ewald Franzoi (CFO Pfeifer), Anton Hoflacher (Bürgermeister von Kundl), Michael Pfeifer (CEO Pfeifer) und Architekt Klaus Ebner (v.l.) freuen sich über das neue Bürogebäude.
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Tiroler Holzunternehmen Pfeifer investiert rund zehn Millionen Euro in moderne Sägewerkstechnik und neues Bürogebäude.

WÖRGL (bfl/red). Es ist ein langer Vorlauf auf den Michael Pfeifer, CEO der Pfeifer Group, am Donnerstag, den 3. Oktober in Kundl blicken kann. Ganze 15 Jahre hat es gedauert, bis aus ersten Plänen zu einer Erweiterung und Modernisierung realisiert wurden. Nun konnte das Tiroler Holzunternehmen die Eröffnung des neuen Verwaltungsgebäudes in Kundl feiern.

10 Millionen investiert

Die ersten Pläne zur Modernisierung entstanden im Jahre 2004 – fünf Entwürfe brauchte es bis zur tatsächlichen Umsetzung, wie Architekt Klaus Ebner bei der Eröffnungsfeier am Donnerstagabend berichtete. Pünktlich zum vierzig-Jahr-Jubiläum des Standortes Kundl investiert die Pfeifer Group insgesamt rund zehn Millionen Euro in modernste Sägewerkstechnik, Arbeitsplatzsicherung und ein zeitgemäßes Bürogebäude. In einer Bauzeit von zehn Monaten entstand ein viergeschossiges Verwaltungsgebäude in Holzbauweise – dies auf einer Fläche von 1.380 Quadratmetern. Integriert ist hierbei auch eine Versand- und Logistikzentrale, womit man die Logistik im allgemeinen verbessern konnte.
Das neue Gebäude beherbergt insgesamt 38 Büroarbeitsplätze und Besprechungsräume. Im Erdgeschoss ist der gesamte Versand und die LKW-Abfertigung untergebracht, im ersten und zweiten Obergeschoss wurden großzügige, helle Büros für die Werksleitung, die Arbeitsvorbereitung, diverse Techniker sowie EDV und Rundholz-Einkauf eingerichtet. Im vierten Geschoss bieten ein Besprechungssaal sowie ein Begegnungsraum Platz für Kundengespräche, Seminare und Besuchergruppen. Das barrierefreie Gebäude in Niedrigenergie-Standard wird umweltschonend mit Fernwärme des Kraftwerks Kundl beheizt. Kostenpunkt für den Neubau: drei Millionen Euro.

Standort Kundl ist wichtig

"Der Standort Kundl ist für uns wichtig", betonte Michael Pfeifer in seinen Begrüßungsworten. Eine Tatsache, die sich auch in der Geschichte und Entwicklung des Standortes widerspiegelt. Bereits or 22 Jahren wurde in Kundl die erste Pelletierung vorgenommen. In der Verarbeitung wird somit alles vom Baumstamm verwendet.
"Insgesamt haben wir in den letzten 41 Jahren rund 150 Mio. Euro in den mittlerweile vollintegrierten Standort gesteckt“, sagt Michael Pfeifer. Nächster Meilenstein wird die neue Schnittholzsortieranlage, die sich derzeit noch in Bau befindet und Ende des Jahres in Betrieb gehen soll.

Herausforderungen bei Logistik

Die Herausforderungen an das Unternehmen sind gerade im Logistik- und Transport-Bereich gestiegen. Vor allem Blockabfertigungen zwangen das Unternehmen in den letzen Jahren Schichten zurückzunehmen, da man auch Rohstoffe aus Bayern beziehe. Zudem habe man einiges in den letzten Jahren auf die Bahn verlagert, sagt Pfeifer.
In Kundl sind aktuell 200 Mitarbeiter beschäftigt. Insgesamt 850.000 Festmeter Rundholz werden jährlich im Sägewerk eingeschnitten. Mit 180.000 Tonnen Pellets jährlich gilt Kundl als größtes Pelletswerk in Europa. Als wichtiger Absatzmarkt für Pellets und Schnittholz aus Kundl hat sich das Nachbarland Italien etabliert.

Autor:

Barbara Fluckinger aus Kufstein

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