Synergien nutzen um Lehrlinge zu qualifizieren
Stadtwerke und "KufGem": Externe für Lehrlingsakademie

Die Lehrlingsakademie von Stadtwerken und "KufGem" soll auch für Lehrlinge aus anderen Betrieben und Branchen geöffnet werden.
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BEZIRK/KUFSTEIN (nos). Nach einer intensiven Vorbereitungsphase startete vor nun rund einem Monat die die Lehrlingsakademie der Stadtwerke Kufstein und der "KufGem". Dort wollen die beiden Unternehmen künftig nicht nur ihre eigenen Lehrlinge gezielt qualifizieren, sondern auch weiteren Firmen die Möglichkeit bieten, die Einrichtung zu nutzen. Gerade kleinere Unternehmen könnten von den Synergien profitieren und ihren Lehrlingen damit zusätzliche Chancen bieten, die ohne den Verbund mit Stadtwerken und "KufGem" eher nicht realisierbar wären.

"Die ersten drei Wochen könnten auch Lehrlinge aus anderen Bereichen bei uns absolvieren, wir wollen dieses Angebot gerne öffnen!"

Ein Labor in der Inngasse und eine eigene Werkstatt am Fischergries bilden den räumlichen Rahmen für die Lehrlingsakademie. Dort bereiten sich von angehenden Elektronikern und Informationstechnologen bis zu Bürokaufleuten in den ersten Woche alle Lehrlinge gemeinsam  auf ihre Ausbildung vor. Neben der Ausbildung am Arbeitsplatz sowie in der Berufsschule versteht das vierköpfige Team um Markus Windisch die praxisbezogene Ausbildung als dritte Säule, "wo wir mit Workshops und externen Trainern dafür da sind, dass die Ausbildung auf eine neue Ebene gehoben wird", wie Windisch erklärt.
Labor und Werkstatt wurden eingerichtet, um die Jugendlichen "Dinge ausprobieren" zu lassen, die im üblichen Ausbildungsrahmen nicht möglich wären, und sie so auch aus Fehlern lernen könnten. Auch Kommunikationstrainings und Persönlichkeitsseminare werden in der gemeinsamen Basis-Ausbildungsphase angeboten. Danach geht es für die Stadtwerke- wie auch die "KufGem"-Lehrlinge in die jeweiligen Fachausbildungen.

"Man kann über das Niveau jammern, oder man kann etwas dagegen tun!"

25 Lehrlinge werden aktuell von den beiden Unternehmen in Kufstein ausgebildet, Ziel sei es, diese Zahl, wenn die Voraussetzungen dafür geschaffen sind, auf 40 aufzustocken, erklärt STWK-Direktor Gschwentner. "Momentan sind wir an einem Punkt, wo wir genau so viele Lehrlinge bekommen, wie wir brauchen". Der Pool, aus dem die Stadtwerke fischen können, werde allerdings immer kleiner, deshalb sei man auch bestrebt den Lehrlingen etwa durch die Akademie Perspektiven zu geben: "Unsere Führungskräfte sind alle innerhalb des Unternehmens groß geworden!" Auch die Akademisierung der Ausbildung sei hierfür ein wichtiger Punkt, so Gschwentner weiter.

Autor:

Sebastian Noggler aus Kufstein

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