13.09.2016, 10:24 Uhr

Technik zum Angreifen und Begreifen

Die Forscher Thomas Geisler und Rainer Unger zeigten den kleinen Besucher, wie sie mittels Drohne das Skigebiet vermessen.
Alpbach: Wiedersbergerhorn |

Letzten Sonntag durften Kinder einen Blick hinter die Kulissen der Alpbacher Bergbahnen werfen und dabei den Forschern des Umweltprojekts Mount++ über die Schulter schauen.


Alpbach – Wie man sich als Kapitän der Pistenraupenflotte fühlt, warum manche Radtracks grün sind und wieso Forscher das Skigebiet mit Drohnen vermessen, darüber konnten sich am Sonntag zahlreiche Kinder am Wiedersbergerhorn in Alpbach informieren. Am Familiensonntag gewährten die Alpbacher Bergbahnen erstmals einen spannenden Blick hinter die Kulissen. Vorgestellt wurde das Umweltprojekt „Mount++“, bei dem mit neuesten Technologien die Zukunft des Wintertourismus erforscht wird. Kinder erfuhren Wissenswertes rund um das Thema Nachhaltigkeit, bekamen einen Einblick in die Verfahren der Schneehöhenmesssysteme und durften den Forschern zusehen, wie sie mittels Drohnen das Skigebiet vermessen. „Uns ist es wichtig, dass gerade Kinder mit dem Projekt vertraut gemacht werden, denn sie sind die Generation, die ein energieeffizientes und nachhaltiges Leben führen werden“, sagte Rainer Unger, einer der Forscher von Mount++. Familien konnten auch einen Blick in die Technikräume der Bahn werfen. Aus nächster Nähe erkundete man den Notarzthubschrauber, der an diesem Tag am Wiedersbergerhorn landete. Die wissbegierigen Kleinen durften auch in der Pistenraupe platz nehmen und sich im Lauserland bei den vielen Spielestationen so richtig austoben. Einhelliger Tenor an diesem Tag: Technik und Forschung können auch für kleine Besucher sehr spannend sein.
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