19.08.2016, 09:21 Uhr

Die Götter in weiß

Es scheint so, als erkranken immer mehr Menschen an schweren Krankheiten wie Krebs. Fast ein jeder kann ein oder sogar mehrere Beispiel in seinem Bekanntenkreis nennen, die darunter leiden oder gelitten haben. Durch das heute große Angebot an Lebensmitteln und einer viel abwechslungsreicheren Ernährung als früher, sollten Krankheiten mehr abnehmen als zunehmen, möchte man meinen. Es spielen aber mehr Faktoren bei der Erhaltung und Wiedergewinnung der körperlichen Gesundheit eine Rolle. An allererster Stelle, was meist nicht oder zu wenig beachtet wird, die geistige Gesundheit. Es geht bei der Heilung also in erster Linie um die geistige Ernährung. Nur wer den engen Zusammenhang zwischen Geist und Körper erkannt hat, kann wahre Gesundheit erlangen, so dass die Krankheit für das restliche Leben besiegt ist. Dazu gehört, die Verantwortung für sein eigenes Tun und Denken zu übernehmen und einzusehen , dass negatives Handeln, negative Gedanken und gewisse Emotionen zu einer Krankheit führen können. Eine Krankheit soll dir zeigen, etwas in deinem Leben stimmt nicht und du sollst etwas verbessern. Denke nach darüber was es sein könnte. Wie schon lange bekannt, ist auch das Glaubensbild von großer Bedeutung, ansonsten wäre der sogenannte „Placeboeffekt“ nicht möglich. Wenn man glaubt dass etwas gut für einen ist so wird es aller Voraussicht nach so sein, umgekehrt aber auch! So denke nicht, die immer schlechter werdende Luftqualität auf der Welt oder deine Arbeit wirken sich negativ auf deine Gesundheit aus, damit verschlechtert sich über die Jahre hinweg dein natürlicher Schutz gegen eben diese Umwelteinflüsse und die Anfälligkeit für Krankheiten nimmt zu. Du bist das Ebenbild deiner Gedanken und deines Glaubens, es ist also besser für dich, möglichst gute und aufbauende Gedanken zu haben und an einen allmächtigen, guten Gott zu glauben. Wenn du nicht an Gott glaubst, so wird er sich dir aller Wahrscheinlichkeit nach auch nicht zu erkennen geben. Ärzte haben nicht immer einen positiven Einfluss auf deine Gedanken und auf deine Glaubenssätze, ihre Aufgabe ist es auf Risiken hinzuweisen und keine Gesetze aufzustellen. Denn Gottes Willen ist mächtiger als die womöglich negative Voraussage eines Arztes. Falls etwa ein Arzt sagen würde, dass eine große Chance bestehe an diesem Tumor zu sterben, oder „du wirst an diesem Tumor sterben“, dann sind das zwei ähnliche Aussagen, jedoch mit einem Restbestand an Hoffnung im ersten Fall. Dabei handelt es sich nicht um eine nutzlose Illusion. Viele Beispiele zeigen, dass die Schulmedizin austherapiert hat und trotzdem der Patient wieder gesund geworden ist. Solche Geschehnisse werden dann als unerklärliche Wunder abgestempelt, doch hinter diesen Wundern existieren gewisse Gesetze. Wer seinen Geist zu einer gewissen Reife entwickelt hat, Ängste und Sorgen in Gottes Hände gelegt hat und auf die Liebe Gottes fest ohne Zweifel vertrauen kann, der hat auch in den widrigsten Umständen den Grundstein für das Zurückerhalten der Gesundheit gelegt. Gott kann in jedem Schweregrad der Krankheit gnadenvoll eingreifen, er hilft aber meist jenen Personen, deren geistiger Acker wieder anbauwürdig umgestaltet wurde. Solche Wunder in umgangssprachlich aussichtslosen Fällen sind immer Äußerungen der Gnade und Liebe Gottes. Häufig werden durch die Diagnose derart große Ängste in den betroffenen Menschen ausgelöst, dass dadurch die Heilung blockiert wird oder sogar verschlimmert wird. Vielmehr sollte sich der Arzt also mit viel ehrlichem Einfühlungsvermögen darum bemühen, im Patient möglichst wenig Todesängste auszulösen. Nicht dem Patienten eine Illusion zu geben ist das Ziel, sondern ihm die Risiken mit Mitgefühl zu unterbreiten und keine Gesetze aufzustellen wie z.B. „Sie haben höchstens noch ein paar Wochen zu leben“. Auch die Krankenkassen profitieren von einer Therapie, in der der Patient erkennt, dass er selbst für seine Heilung mitverantwortlich ist und eben nicht nur die Ärzte. Wir haben heute eine großartige Durchdringung von medizinischen Einrichtungen, mit der ehrlichen Demut Gott gegenüber und der Berücksichtigung der geistigen Faktoren bei der Heilung, kann die Produktivität der schulmedizinschen Institutionen vervielfacht werden. Nehmen wir beispielsweise einen schweren medizinischen Eingriff, so kann eine erfolgreichere Operation festgestellt werden, wenn der Patient dem Arzt vertraut. Dies ist aber nur möglich und sinnvoll, wenn sich der Arzt wirklich menschlich verhält und sich nicht als derjenige sieht, der alles in der Hand hält. Das heißt nicht die Verantwortung abzulegen, nein, mit Selbstlosigkeit und dem Willen Gottes folgend sein Bestes zu geben. Ängste, Sorgen und andere starke Emotionen wie Zorn blockieren den Heilungsvorgang. Viele Emotionen werden im Laufe des Lebens von uns unterdrückt und wirken sich im Laufe der Jahre negativ auf unsere Gesundheit aus. Das Unterdrückte sollte von uns erkannt werden und an die Oberfläche befördert werden. Es geht darum mit den Menschen darüber zu reden und alles Belastende für sich aufzuarbeiten, Personen auf die man wütend ist oder die einen gekränkt haben tief innerlich zu verzeihen, Ängste und Sorgen loszulassen. Wer auf Gott vertraut, braucht keine Angst und keine Sorgen zu haben. Auch die Akzeptanz ist ein wichtiges Thema, der derzeitige Zustand sollte akzeptiert werden, Widerstand erzeugt nur Frust und weiteres Leiden. Sein Leben und die Krankheit in Gottes Hände legen, sich voll und ganz darauf zu konzentrieren, dass das Beste für einen, das nur Gott weiß, geschehen wird. Diese Denkweise bringt wirkliche Befreiung. Das Gebet ist eine wirkungsvolles Werkzeug, das wenn es richtig ausgeführt wird, immer etwas bewirkt. Im Gebet sollte um den Willen Gottes gebeten werden, nicht um den eigenen Willen. Wenn wir erkennen, dass Gott allmächtig ist und für ihn alles möglich ist, wenn wir alle im Willen Gottes handeln und nicht unserem Egoismus ergeben, dann machen wir unsere Welt gesünder und menschlicher.
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